Generation Herbst

Alltagsszenen ab 58 plus

Alzheimer Therapie

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Krankheiten, Pflege — Dora um 9:09 pm am Donnerstag, Juli 24, 2008

Therapie bei Alzheimer jetzt einfacher - Pressemitteilung von: KWHC GmbH

(openPR) - Oftmals ist die Medikamentengabe bei Patienten mit Alzheimer mehrfach täglich eine große Herausforderung. Nun wurde für den Alzheimer-Wirkstoff Memantine eine neue Tablette entwickelt und zugelassen, so dass eine nur noch einmal tägliche Einnahme notwendig ist.Die häufigste Form der Demenzerkrankungen ist die Alzheimer-Demenz. Bei dieser Krankheit gehen in bestimmten Bereichen des Gehirns Nervenzellen zugrunde. Dieses führt neben einem Verlust der geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern und Orientierung auch dazu, dass alltägliche Aktivitäten nicht mehr eigenständig durchgeführt werden können und die Betreuung zu Hause nicht mehr möglich ist. Derzeit gibt es noch keine vollständige Heilungsmöglichkeit. Mit moderner Medizin und guter Betreuung jedoch lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung deutlich aufhalten und Symptome, wie z. B. aggressives oder unruhiges Verhalten werden verbessert.

Therapieziele bei Alzheimer-Demenz

Eines der wichtigsten Ziele bei der Therapie der Alzheimer-Demenz ist die Erhaltung und Verbesserung der Alltagskompetenz des Patienten. Betroffene sollen so lange wie möglich am Leben aktiv teilnehmen und ihren Gewohnheiten nachgehen.

Eine wirksame medikamentöse Therapie bei Alzheimer-Demenz erfordert eine kontinuierliche Behandlung und eine hohe Therapietreue. Um dies zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Einnahme von Medikamenten, sogenannten Antidementiva erforderlich. Zu Beginn der Erkrankung fällt es dem Patienten nicht schwer, die Notwendigkeit einer medikamentösen Therapie nachzuvollziehen und sich selbst darum zu kümmern. Im Verlauf der Krankheit kommt es häufiger vor, dass dieses Verständnis nachlässt, wodurch von Pflegepersonal und Angehörigen vermehrt Überzeugungsarbeit geleistet werden muss.

1 x tägliche Tabletteneinnahme

Die medikamentöse Therapie sollte daher so einfach und unkompliziert wie möglich gehalten werden. Große Erleichterung bringt eine lediglich einmalige Gabe pro Tag. Diese wird durch die neue Zulassung des Antidementivums Memantine ermöglicht. Das Medikament kann nun 1 x täglich in der wirksamen Dosierung eingenommen werden. Hierdurch wird die alltägliche Medikamentengabe für alle Beteiligten erleichtert. Informieren Sie sich unter www.alzheimerinfo.de über Symptome, Diagnose und Therapie der Erkrankungen. Hier finden Sie auch wertvolle Ratschläge zum Umgang mit der Erkrankung und Infomaterial zum Download.KWHC GmbH, Alewinstraße 13, 29525 Uelzen, 0581-9739739KWHC GmbH - Ihr Partner für die Verbindung von Marketing & Medizin & Medien.

www.wir-pflegen.net

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Mitmenschliches, Pflege, Recht und Politik — Dora um 8:44 pm am Montag, Juni 23, 2008

Erste bundesweite Interessenvertretung für pflegende Angehörige gegründet - Vereine & VerbändePressemitteilung von: Wir pflegen - Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland

(openPR) - “Wir pflegen - Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland” fordert mehr Rechte, Mitbestimmung und Anerkennung ihrer er-brachten Leistungen.

Sieben von zehn Pflegebedürftigen in Deutschland werden zu Hause von Angehörigen oder Freunden gepflegt - 1,4 Millionen! - und sie begleiten in den Heimen noch einmal 700.000. Die Zahl der Pflegebedürftigen wächst dramatisch und die Dunkelziffer liegt weit höher, denn im Unterschied zu anderen europäischen Ländern werden derzeit nur Empfänger von Leistungen der Pflegeversicherung statistisch erfasst. Viele der Pflegenden fühlen sich allein gelassen, schlecht informiert über Hilfsmöglichkeiten und mit der Pflegesituation überfordert. Das Risiko, selbst zu erkranken, ist deutlich erhöht, eine Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit häufig nicht möglich. Und in der öffent-lichen Wahrnehmung kommt dieser Personenkreis kaum vor. Das soll sich nun ändern.

Zielsetzung: Die Interessenvertretung “Wir pflegen” will bundesweit das Gemeinsame aller pflegenden Angehörigen und Freunde nach außen vertreten und auf Bundes-, Länder- und Regionalebene die unterschiedlichen Organisationen und Initiativen zusammenführen. Krankheitsbezogene Gruppen und Verbände (z.B. Alzheimer oder Multiple Sklerose) behalten ihre Bedeutung. Bei „Wir pflegen” sollen all jene mit ihren Bedürfnissen und Vorschlägen selbst zu Wort kommen, die eine ihnen nahe stehende Person unentgeltlich pflegen oder gepflegt haben (im Sinne von für sie sorgen, sie betreuen und pflegen) und zwar unabhängig von Alter, Grund für die Pflegebedürftigkeit und Wohnsituation der zu pflegenden Person (eigene Wohnung, Wohngemeinschaft oder Heim). Zu den erklärten Zielen von „Wir pflegen” gehört unter anderem, bestehenden lokalen und regionalen Initiativen mehr politisches Gewicht zu verleihen, pflegenden und begleitenden Angehörigen zu mehr Wertschätzung und Mitspracherecht zu verhelfen sowie vorhandene Angebote bekannter zu machen.

Entstehungshintergründe: „Wir pflegen” ist eine der praktischen Konsequenzen aus einem internationalen Forschungsprojekt zur Situation pflegender Angehöriger – EUROFAMCARE (www.uke.uni-hamburg.de/eurofamcare), das von der Europäischen Union gefördert und von der Sozialgerontologin Dr. Hanneli Döhner, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für Medizin-Soziologie koordiniert wurde. Erfahrungen nationaler Interessenvertretungen in anderen Ländern gaben den Anstoß für die deutsche Initiative. Die Reform der Pflegeversicherung war der konkrete Anlass für einen Workshop im Oktober 2007. Planung und Diskussionen zur Gesetzesänderung fanden nämlich weitgehend ohne die Anhörung all jener Angehörigen und Freunde statt, die eine ihnen nahe stehende Person pflegen oder gepflegt haben. Pflegende Angehörige sind für die Politik bislang keine Gesprächspartner.Gründung des Interessenverbandes: Im März 2008 wurde der Bundesverband als Verein „Wir pflegen” gegründet und bei der 1. Mitgliederversammlung am 23./24. Mai 2008 wurden die Amtsgeschäfte an den neu gewählten Vorstand übergeben, der mehrheitlich aus pflegenden Angehörigen besteht. Die Veranstaltungen wurden großzügig finanziell unterstützt von der Unfallkasse NRW, der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg sowie vom BKK-Bundesverband und der DAK.Der Verein lädt alle Interessierten, Selbsthilfegruppen und anderen Initiativen ein, Mitglied bei „Wir pflegen” zu werden. Gemeinsam wollen wir stärker werden mit dem Ziel, pflegenden und begleitenden Angehörigen und Freunden in Deutschland zu mehr Wertschätzung und Mitspracherecht zu verhelfen.

Weitere Informationen unter: www.wir-pflegen.net

Ansprechpersonen im Vorstand:Brigitte Bührlen, Ickstattstr. 9, 80469 München, Tel: 0176-24432228, eMail: buehrlen@wir-pflegen.net

Reinhard Leopold, Rembertistr. 9, 28203 Bremen, Tel: 01522-9593669,eMail: leopold@wir-pflegen.net

V.i.S.d.P.: Dr. Hanneli Döhner, Vorstandsmitglied von „Wir pflegen”, c/o Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für Medizin-Soziologie, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, eMail: doehner@wir-pflegen.net

Chronologische Entwicklung, Stand: 24. Mai 2008

Januar 2003 bis Dezember 2005: Ein internationales Forschungsprojekt zur Situation pflegender Angehöriger- EUROFAMCARE(www.uke.uni-hamburg.de/eurofamcare) - wurde von der Europäischen Union gefördert und von Dr. Hanneli Döhner, Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, Institut für Medizin-Soziologie koordiniert. Eine Teilstudie bezog sich auf die in einigen europäischen Ländern bereits seit Jahren vorhandenen nationalen Interessenvertretungen pflegender Angehöriger.November 2005: Die europäische Abschlusskonferenz des Projektes wurde in Hamburg durchgeführt. Parallel dazu trafen sich die Initiatoren einer neu gegründeten Dachorganisation zur Interessenvertretung pflegender Angehöriger in Europa - EUROCARERS (www.eurocareres.org) -, die u. a. die praxisrelevanten Projektergebnisse weiter verfolgen wird. Der im Rahmen von EUROFAMCARE erarbeitete Entwurf einer “Europäischen Charta für die Rechte pflegender Angehöriger” wird weiterentwickelt. Als erster Schritt dahin wurden „Leitlinien zur Unterstützung der Rechte pflegender Angehöriger” entwickelt.12. April 2007: In Hamburg trifft sich auf Einladung des Instituts für Medizin-Soziologie am UKE ein Initiativkreis zum Thema „Nutzen und Notwendigkeit einer Lobbyorganisation für pflegende Angehörige in Deutschland”. Ergebnis: Planung eines bundesweiten Workshops mit dem Ziel, ein Forum für pflegende Angehörige zu schaffen5./6. Oktober 2007: Mitarbeiterinnen der AG Sozialgerontologie des Instituts für Medizinsoziologie am UKE in Hamburg organisieren den Workshop „Forum für pflegende Angehörige in Deutschland”, unterstützt durch den Initiativkreis, finanziell gefördert durch die Unfallkasse NRW, die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz, Hamburg sowie die DAK. Ergebnis: Die Gründung eines Vereins zur nationalen Interessenvertretung Anfang 2008 wird beschlossen. Es werden Arbeitsgruppen gebildet, deren Leiter zusammen mit Mitgliedern des Initiativkreises die Steuerungsgruppe bilden. Als inhaltliche Orientierung wurde die deutsche Übersetzung der Leitlinien der EUROCARERS - ergänzt um zwei weitere Punkte - angenommen. Sebastian Fischer, Vorstandsmitglied der “Coalition of Carers in Scotland” hat sich bereit erklärt, den Verein beratend zu begleiten.

3. Dezember 2007: Der Hamburger Teil des Initiativkreises trifft sich, um die nächsten Schritte festzulegen und das Treffen der Steuerungsgruppe vorzubereiten.

15. Januar 2008: Planungstreffen von Initiativkreis und Steuerungsgruppe im UKE, Hamburg. Ergebnis: - ein Satzungsentwurf soll erarbeitet werden, - die Namensfindung wird abgeschlossen: “Wir pflegen - Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland” e.V. (i. G.), - eine Internet Domain soll gesichert werden, - Antrag zur finanziellen Absicherung des Vereinsaufbaus soll vorbereitet werden

25. Februar 2008: Treffen der AG1: Organisation in Berlin zur Erarbeitung eines Satzungsentwurfs

Seit Februar 2008: Vorbereitungen für eine Internetpräsenz (Domain-Registrierungen, Webspace und erste Infoseite unter www.wir-pflegen.net).3. März 2008: Sitzung der Steuerungsgruppe und Gründungsversammlung eines Vorvereins im UKE, Hamburg. Ergebnis: - Überarbeitung des Satzungsentwurfes zur Vorlage beim Notar, - Vereinsgründung mit Wahl eines vorläufigen Vorstands, - Vorbereitung der offiziellen Gründungsversammlung am 23./24. Mai 200828. März 2008: 1. Treffen des vorläufigen Vorstand im UKE Hamburg.  Ergebnis: - weitere Finanzierungsoptionen diskutiert, - Beantragung der Vereinseintragung beim Amtsgericht Hamburg vorbereitet, - Mitgliederbeitragsordnung erarbeitet, - Ausformulierung der Präambel zur Satzung, - Erstellung einer Chronologie der Vereinsentwicklung

21. April 2008: Fristgerechte Einladung zur 1. Mitgliederversammlung am 23./24. Mai 2008

9. Mai 2008: Telefonkonferenz des vorläufigen Vorstandes zur Vorbereitung der 1. Mitgliederversammlung

22. Mai 2008: 2. Treffen des vorläufigen Vorstands in Ahrensburg bei Hamburg

23./24. Mai 2008: 1. Mitgliederversammlung in Ahrensburg bei Hamburg: - Wahl des neuen Vorstands (Brigitte Bührlen, Dr. Hanneli Döhner, Ursula Helms, Cornelia Karl, Reinhard Leopold, Angelika Maaßen, Christian Matthes), - Bildung von Arbeitsgruppen (AG 1: Finanzen; AG 2: Organisation; AG 3: Inhalte; AG 4: Pflegeversicherung; AG 5: Bestandsaufnahme und Vernetzung; AG 6: Öffentlichkeitsarbeit)

Venenbeschwerden und Enzymtherapie

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Krankheiten, Pflege — Dora um 4:55 pm am Sonntag, Juni 22, 2008

Stau in den Venen? Das muss nicht sein - Gesundheit & MedizinPressemitteilung von: Infostelle Enzym-Liga e.V. - (openPR) - Enzymtherapie als Prophylaxe und bei akuten Venenbeschwerden

Wenn im Sommer die Temperaturen steigen und die Reisezeit beginnt, freut sich der Mensch – doch die Venen leiden. Venenbeschwerden sind eine regelrechte Volkskrankheit, von der allein in Deutschland 22 Millionen Menschen betroffen sind. Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer. Die Folgen der Erkrankung werden häufig unterschätzt. Was sich zu Anfang „nur” in müden, schweren Beinen äußert, entwickelt sich in vielen Fällen zu chronischen Erkrankungen und quälenden Schmerzen. Spezielle Enzymkombinationen können wertvolle Hilfe leisten, wenn sich das Blut in den Venen staut. Die Enzym-Liga e.V. hält kostenlos für alle Interessierten viele wissenschaftlich begründete Informationen rund um die Enzymtherapie bereit.

Venen sind Blutgefäße, die das verbrauchte, sauerstoffarme Blut zum Herzen führen. Durch den aufrechten Gang des Menschen muss das Blut dafür aus den Beinen entgegen der Schwerkraft gepumpt werden. Dabei lastet ein hoher Druck auf den Venen. Gerade in bewegungsarmen Phasen, wie z.B. während längeren Flügen oder Autofahrten, funktioniert der Blutfluss oft nicht reibungslos. Eine angeborene Bindegewebsschwäche, bei der weniger straffende Fasern in den Gefäßwänden vorhanden sind, aber auch Hormone (Schwangerschaft, Pille) erhöhen vor allem bei Frauen die Gefahr, dass die Venen dem Druck nicht standhalten. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht, Rauchen und allgemeine Bewegungsarmut.

Doch wie entstehen die Schäden in den Venen? Infolge der Bewegungsarmut verlangsamt sich der Blutfluss und es kommt zu einem Stau in den Venen. Wenn der Druck auf die Venen zu groß ist, sacken die Venenwände aus, so dass sich Krampfadern bilden, die als dicke, geschlängelte Venen unter der Haut sichtbar werden. Obwohl viele denken, dass Krampfadern vor allem ein kosmetisches Problem sind, können sie auch zu ernsten gesundheitlichen Komplikationen führen. In den Beinen können sich Ödeme(Wasseransammlungen) bilden, die zu Schmerzen, Juckreiz und nächtlichen Wadenkrämpfen führen können.

Die Enzymtherapie hat sich bei der effektiven Behandlung von Venenerkrankungen bewährt. Das Faszinierende ist, dass Enzyme gleich mehrere Funktionen erfüllen können, die bei Venenbeschwerden hilfreich sind. Sie verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und damit die Durchblutung in allen Gefäßen. Die Gefahr einer Thrombose kann dadurch zusätzlich reduziert werden. Weiter unterstützen Enzyme das Ausheilen von Entzündungen und helfen damit bei Venenentzündungen, die sonst schnell chronisch werden können. Und schließlich fördern Enzyme den Abbau von Wasser im Gewebe. Die Venen werden entlastet, die Beine schwellen nicht mehr so stark an und die Schmerzen gehen zurück. Präparate, die eine Kombination der natürlichen Enzyme Papain, Bromelain und Trypsin sowie das gefäßabdichtende Bioflavonoid Rutosid enthalten, sind in Form von magensaftresistenten Dragees in der Apotheke erhältlich. Nur eine rechtzeitige Behandlung kann bleibende Gefäßschädigungen verhindern. Um Venenbeschwerden wirksam vorzubeugen, sollte man daher die drei Risikofaktoren Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel ausschalten. Möglichst häufiges Hochlegen und Kneipp’sche Anwendungen (kalte Wassergüsse, Wassertreten) tun den Beinen gut. Gerade in der Reisezeit, wenn man sich während langen Flügen, Zug– und Autofahrten nur sehr eingeschränkt bewegt, verbessern Kompressionsstrümpfe den Blutrückfluss zum Herzen deutlich.

Interessierte können sich unter der kostenlosen Infoline 0800/ 22 56 322 sowie per Mail an info@enzymliga.de oder Fax 0800/ 22 56 320 und unter www.enzymliga.de über die Anwendungsbereiche und Wirkweise der Enzymtherapie informieren und kostenlose Broschüren rund um das Thema Enzyme anfordern.Infostelle Enzym-Liga e.V., Rosental 10, 80331 München, Tel.: 0800/ 22 56 322, Fax: 0800/ 22 56 320, E-Mail: info@enzymliga.de, Internet: www.enzymliga.deDie Enzym-Liga e. V. – Wissen schafft Gesundheit. Die 2007 gegründete Enzym-Liga ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Hannover. In der Enzym-Liga sind Experten vertreten, die über umfassendes Wissen und vielfältige Erfahrungen im Bereich der Enzymtherapie verfügen. Die Liga hat sich zum Ziel gesetzt, die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis sowie die neuesten Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie richtet ihren Blick sowohl auf die Jahrtausende alten Anwendungen von Enzymen in der Volksmedizin als auch auf das von der modernen Medizin entdeckte Zusammenspiel von Enzymtherapie und Immunsystem. Die Liga beschäftigt sich mit allen Gesundheitsstörungen, bei denen eine Enzymtherapie hilfreich sein kann und versteht sich als das Forum für Gesundheitsinteressierte sowie für Therapeuten. Regelmäßig tauscht sie sich dazu mit medizinischen Fachgesellschaften wie der Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Förderung der Enzymtherapie (WGFE) sowie Selbsthilfegruppen aus.Bei der Infostelle der Enzym-Liga e.V. erhalten Betroffene und Interessierte kostenlose Informationen zu den Anwendungsmöglichkeiten der Enzymtherapie und Tipps rund um eine gesunde Lebensweise.

Reform der Pflegeversicherung

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Mitmenschliches, Pflege, Recht und Politik — Dora um 7:21 pm am Freitag, Juni 20, 2008

„Reform der Pflegeversicherung tritt zum 1.7.08 in Kraft“ - Gesundheit & Medizin - Pressemitteilung von: für-einander e.V.(openPR) - Die ambulanten Pflegesachleistungen werden ausgedehnt, eine ortsnahe Pflegeberatung wird organisiert, Demenzkranke können besser versorgt werden.

Erstmals seit Einführung der Pflegeversicherung vor 14 Jahren bekommen pflege-bedürftige Menschen mehr Versorgungsleistungen, die sie bei einem ambulanten Pflegedienst abrufen können. Nach dem Motto „ambulant vor stationär“ soll damit die Grundlage geschaffen werden, dass pflegebedürftige Menschen weiterhin zu Hause wohnen können. Darüber hinaus werden im Quartier Pflegestützpunkte geschaffen, die Pflegebedürftige und ihre Angehörigen hinsichtlich der Organisation der Pflege beraten können. Alternative Wohnformen, z.B. sogenannte Pflegewohngemeinschaften werden ebenfalls gefördert, da die Bewohner Leistungen gemeinsam in Anspruch nehmen können. Wer Angehörige zu Hause pflegt, hat Anspruch auf unbezahlter Freistellung von seiner Arbeit, verbunden mit einer Rückkehrgarantie auf seinen Arbeitsplatz. Die Kontrolle der Heime und Pflegedienste durch die Pflegekassen wird dichter und nachhaltiger. Zu guter letzt, wird der zusätzliche Leistungsbetrag für Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz auf bis zu 2400 € jährlich angehoben. Menschen mit Demenz, die zwar noch keinen erheblichen Pflegebedarf, wohl aber Betreuungsbedarf haben, können diesen Betrag ausschöpfen.

für-einander e.V. freut sich über die verbesserten Möglichkeiten, mit deren Hilfe Seniorinnen und Senioren, ihren Lebensabend auch bei Pflegebedürftigkeit sicher und gut versorgt in den eigenen vier Wänden verbringen können. Als Ihr Pflegestützpunkt in München Schwabing beraten wir Sie gerne, wenn Sie Fragen zur Pflege haben. Rufen Sie uns an: 089/395886. Achten Sie auf die vielen roten Jacken von für-einander, die in Schwabing ein sicheres Netz bilden für Seniorinnen und Senioren die zu Hause wohnen wollen. „Pflege mit Liebe“ www.fuer-einander.de

Parodontitis

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Krankheiten, Pflege — Dora um 9:13 pm am Mittwoch, Juni 18, 2008

Parodontitis ist Zahnkiller Nummer eins - Prothesenbürste verbessert MundhygieneGesundheit & Medizin: Pressemitteilung von: Zapro Dentalhygieneartikel GmbH, PR Agentur: korffTEXTMundhygiene gegen Parodontitis: Neuartige Prothesenbürste liegt optimal in der Hand und reinigt die Prothese einfach und gründlich - mit Wasser.

(openPR) - Berlin. »Parodontitis hat bei den Erwachsenen und Senioren die Karies als Zahnkiller Nummer eins abgelöst.« Das sagte Dr. Jürgen Fedderwitz, Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV). Seit der IV. Deutschen Mundgesundheitsstudie (2006) ist bekannt, dass bis zu 40% der älteren Patienten (und bis zu 20% der mittleren Jahrgänge) an einer schweren Form der Parodontitis leiden. Mit Aufklärung und optimaler Mundhygiene könne dem entgegengewirkt werden, sagt Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK). Aber: 70% der Bundesbürger wissen laut einer Umfrage (2008) nicht, dass schlechte Mundhygiene zu Parodontitis führen kann. Die Verbände setzen auf die Aufklärungsarbeit der Zahnärzte, die mit Beratung und Prophylaxe-Shops das Problem angehen können.

Wer Patienten über diese Zusammenhänge aufklärt, begegnet gleich der Frage: Was kann, was soll ich dagegen tun? Um diese Frage für Patienten mit Teilprothesen zu beantworten, hat die Zapro Dentalhygieneartikel GmbH im westfälischen Leopoldshöhe eine ergonomisch geformte Prothesenbürste auf den Markt gebracht, die die Mundhygiene durch einfache und gründliche Reinigung der Prothese deutlich verbessert.

Die unter dem Namen »Trioblanc« vertriebene Bürste hat einen großen Griff zum Durchgreifen, ein großes Borstenfeld für die Zahn- und Bodenflächen der Prothese, einen gebogenen Borstenkamm für die Rundungen und lange Borstenzapfen für die Vertiefungen und Halteelemente. Sie ist konzipiert für die Reinigung von Voll- und Teilprothesen mit warmem Wasser. Die Zahnärztliche Klinik Heidelberg hat 2005 in einer Langzeitstudie festgestellt, dass mit dieser Bürste geputzte Prothesen meist sauberer waren als solche, die mit normalen Zahnbürsten geputzt wurden – und dass die Anwender mit der Handhabung der Bürste sehr zufrieden waren. Der Hersteller folgert daraus, dass seine Bürste auch der bei Vollprothesenträgern gefürchteten Stomatitis (Mundraumentzündung) vorbeugt. Die Prothesenbürste »Trioblanc« ist in Apotheken erhältlich sowie in einem Online-Shop. Zahnärzte und Dentallabore können sie direkt beim Hersteller Zapro ordern. Auf Anfrage verschickt Zapro kostenlos ein Testexemplar.

Stichwort Parodontitis

Parodontitis, im Volksmund meist als Parodontose bezeichnet, ist eine meist schleichend und schmerzlos verlaufende Erkrankung des Mundraums. Dabei kommt es zu Zahnfleischentzündungen (Gingivitis), die chronisch werden, auf den Kieferknochen übergreifen und den gesamten Zahnhalteapparat schädigen. Am Ende des oft langjährigen Prozesses steht ohne Behandlung der Zahnverlust. Außerdem erhöht Parodontitis nachweislich das Herzinfarkt-Risiko und steht in einer Wechselwirkung mit Diabetes. Nach Ergebnissen der IV. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS IV) aus dem Jahr 2006 leiden bis zu 20 Prozent der 35- bis 44-Jährigen und bis zu 40 Prozent der 65-bis 74-Jährigen an einer schweren Form der parodontalen Erkrankung.

Zapro Dentalhygieneartikel GmbH, André Schäckel, Westring 49, 33818 Leopoldshöhe, Tel. 0 52 02/ 88 13 97, www.trioblanc.de, Pressekontakt: korffTEXT, Jens Jürgen Korff, Mauerstr. 8, 33602 Bielefeld, Tel. 0521/ 305 4979, www.korfftext.de

, Die Zapro Dentalhygieneartikel GmbH in Leopoldshöhe bei Bielefeld wurde 2003 gegründet, um die neuartige Zahnprothesenbürste Trioblanc herzustellen und zu vertreiben. Geschäftsführender Gesellschafter ist André Schäckel. Die Trioblanc-Prothesenbürste wurde von Zahntechnikermeister Stephan Fislage und Zahnarzt Dr. Thomas Hügelmeyer gemeinsam entwickelt, um den Patienten das gründliche Reinigen Ihrer Voll- oder Teilprothesen zu erleichtern. 

 

Schnarchen

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Krankheiten, Mitmenschliches, Pflege — Dora um 6:05 pm am Dienstag, Juni 17, 2008

„Kleine Hilfen für große akustische Probleme”; Gesundheit & Medizin; Pressemitteilung von: Schlafkampagne, Kamps-Services; PR Agentur: SchlafkampagneSchläfst DU schon oder schnarcht WER noch ?(openPR) - Schnarchen ist und bleibt ein unbeachtetes aber wichtiges Thema auch zu Woche des Schlafes. Seit Jahren gibt es Personen, die kleine Hilfen für Ihr großes akustische Probleme suchen.

WAS IST SCHNARCHEN GENAU UND WAS SIND DIE URSACHEN:

Bei den meisten Betroffenen tritt das Schnarchen abhängig von der Körperlage auf. So kommt es häufig in der Rückenlage zum Schnarchen, wenn der Unterkiefer des Schlafenden nicht gestützt ist und er durch den geöffneten Mund atmet. Registriert der Körper einen durch die erschwerte Atmung hervorgerufenen Mangel an Sauerstoff, löst er eine Positionsänderung aus. Manchmal muss man jedoch mit Hilfsmitteln wie Shirts oder Impulsgebern nachhelfen. Das Schnarchgeräusch selber entsteht durch flatternde Bewegungen des Gaumens und des Zäpfchens, zum Teil auch des Zungengrundes und des Rachens beim Atmen. Es könnte in Einzelfällen auch durch Nasenatmungsbehinderungen hervorgerufen sein. Bei diesen oft leichtem schnarchen und schnurren, helfen dann oft eher die Nasenflügelheber oder Nasencreme oder unterschiedliche Schnarchöle!

Beim Schnarchenden selber und gerade beim starken Schnarcher liegt generell eine Blockade der Atemwege vor, meist schwingt das infolge der Entspannung des Körpers im Schlaf erschlaffte Gaumensegel flatternd im Sog der Atemluft. Es kann aber auch der hintere Bereich der Zunge in den Rachen zurückfallen. Schnarchen kann auch mit Allergien einhergehen. Es gibt also nicht nur einen Faktor, der als Ursache für dieses Symptom in Frage kommt. Besonders auch Übergewicht oder genetische Veranlagung können dafür verantwortlich sein, dass eine anatomische Besonderheit vorliegt, die das Schnarchen letztlich bewirkt. Das Team vom Schnarchshop empfiehlt deshalb neben den eigenen Hilfsmitteln unbedingt wenn möglich 3-5 Kilo abzunehmen um den Flattereffekt gerade im Rachen zu verbessern Und zusätzlich unbedingt auf Alkohol zu verzichten, denn sonst funktionieren Anti-Schnarchhilfen viel weniger !

VORSICHT bei stärkeren Ausprägungen. Der Schnarcher kann sogar von seinem eigenen Schnarchgeräusch aufwachen, außerdem können gefährliche Atemstillstände infolge vollständigen Zusammenfallens des Rachens von 30 Sekunden und mehr auftreten. Solch eine extreme Ausprägung des Schnarchens verbunden mit Atemstillständen nennt man obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) und muss als erhebliche Schlafstörung betrachtet werden und sollte ärztlich abgeklärt werden.

Einige Regeln für Schnarcher:

Jeglicher Alkoholgenuss sollte zumindest am Abend vermieden werden. Schlaf- und Beruhigungsmitteln sollten möglichst vermieden werden. Übergewicht vermeiden und ggf. eine Gewichtsreduktion anzustreben. Bei Hausstaubmilbenallergie sollten auf entsprechendes Bettzeug achten. Ihr Raumklima sollte als Temperatur 16-18 C° und als Feuchte 55-65 RLF anstreben. Wenn ein Rost mit Rückenanhebung besteht (länger als 60cm) dann 1.Stufe anheben. Bitte, feste Schlafenszeiten anstreben.

Weitere Hilfe finden Sie Online oder am Telefon im pharmaneutralen und herstellerunabhängigen Schnarchshop. Weitere Infos unter www.Schnarchshop.de

Redaktion Schlafkampagne, Lüneburg; M. Kamps; Schlafkampagne GBR; Lüner Weg 12; D-21337 Lüneburg; fon: +49 04131 864 817; fax: +49 0721 151 251 449; mail: redaktion@schlafkampagne.deAussenstelle Goch, Theodorstr. 10, 47574 Goch, Tel.: 02823 / 4192027, Fax.:02823 / 4192053schlafkampagne.de ist das erste große Web-Portal rund ums Schlafen, Träumen, Liegen und Entspannen. Zu über 1.600 Stichwörtern finden Sie mehr als 80.000 Links in die weite Welt des Schlafs. Die schlafkampagne® ist seit dem 01.01.2003 online. Ergänzt wird dieses Angebot durch das stetig wachsende Branchenbuch SchlafAdress, die Schlaf-Foren, die Branchen-News und noch einiges mehr.

 

 

Die verschwiegene Seite der Organspende

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Krankheiten, Mitmenschliches, Pflege — Dora um 2:00 pm am Samstag, Juni 7, 2008

Tag der Organspende am 7. Juni - Die verschwiegene Seite der OrganspendeGesundheit & Medizin

Pressemitteilung von: Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e.V.

(openPR) - (Sinzig-Bad Bodendorf, 06.06.08). Auch elf Jahre nach Einführung des Transplantationsgesetzes hat die Spendebereitschaft nicht wesentlich zugenommen und kaum sechs von einhundert Menschen besitzen einen der überall ausliegenden Ausweise. Daher wird weiter mit massiver Werbung versucht, mehr Organe zu akquirieren. So auch am bundesweiten “Tag der Organspende” am 7. Juni.

Dabei wäre nach Ansicht des Vereins “Kritische Aufklärung über Organtransplantation - KAO” eine Denkpause dringend nötig, um zu prüfen, ob Organtransplantation überhaupt eine ethisch verantwortbare Medizin ist. “Es ist verständlich, dass kranke Menschen auf Linderung oder Lebensverlängerung durch eine Organspende warten, wenn Mediziner die Organverpflanzung als normale Therapie anbieten. Aber die Transplantationsmedizin hat auch eine problematische Seite, weil sie lebensfrische Organe benötigt”, erklärte Jürgen Meyer, Erster Vorsitzender von KAO.

Der Verein “Kritische Aufklärung über Organtransplantation - KAO” setzt sich für ehrliche Aufklärung statt einseitiger Werbung ein, in der uns mit dem sog. Hirntod ein neuer Tod zum Zwecke der Organentnahme aufgezwungen wird. “Es darf nicht verschwiegen werden, dass im Hirnversagen die Organe bei schlagendem Herzen unter Aufrechterhaltung aller übrigen Körperfunktionen, also bei lebendigem Leib, herausgeschnitten werden. Das Beispiel des einundzwanzigjährigen Zack Dunlop aus den USA (Quelle: Oklahoma 03-27-2008 www.LifeSiteNews.com), der seine Hirntodfeststellung nur deshalb überlebt hat, weil Verwandte kurz vor der geplanten Organentnahme Lebenszeichen gesucht und gefunden haben, belegt, wie fragwürdig das Hirntodkonzept und die Hirntoddiagnose sind”, erklärte der Vereinsvorsitzende. Auf jeden Fall sollte jeder selbst entscheiden, ob er Hirnversagen bereits als Tod oder als Ursache des später eintretenden Todes ansieht. Trifft er keine Entscheidung, so sei das ebenfalls zu akzeptieren in dem Sinne, dass im Falle des Hirnversagens weder er noch die Angehörigen im Schock missbraucht und behelligt werden.Die Erfahrungen der Mitarbeiter des Vereins KAO sind, dass die meisten Menschen den “Hirntod” nicht als den Tod des Menschen ansehen und dass sie nicht ein lebendiges Ersatzteillager sein wollen. Vor allem die Vorstellung, alleine auf dem OP-Tisch statt von seinen Angehörigen bis zuletzt begleitet zu sterben, ist für viele unerträglich.“Deshalb ist es höchste Zeit, nicht über mehr Werbung, über mehr Druck oder gar über eine Widerspruchslösung nachzudenken, sondern die sog. enge Zustimmungslösung einzuführen. Nach ihr wäre eine Organentnahme nur zulässig, wenn sich der Betroffene dafür ausgesprochen und seine Entscheidung schriftlich dokumentiert hätte. Natürlich kann das zu einem Rückgang der Organverpflanzungen führen. Aber zweifellos wird es auch zu intensiverer Suche nach humanen Heilmethoden, zu mehr Mitmenschlichkeit, zu mehr Wahrhaftigkeit in der Medizin, zu mehr Achtung vor der Würde des Menschen und zu einem verstärkten hospizlichen Umgang mit sterbenden Menschen führen”, gibt Meyer zu bedenken.

Das Eingeständnis, dass die vielfältigen Bemühungen um mehr Zustimmung zur Organentnahme wenig erfolgreich waren, könnte einen Neuanfang herbeiführen. Bis dahin sollte sich jeder genau über die Voraussetzungen, den Ablauf und die Folgen der Organentnahme unterrichten. Hilfe dazu findet sich auf der Webseite des Vereins “Kritische Aufklärung über Organtransplantation - KAO” unter www.initiative-kao.de.Weitere Informationen:Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e.V. www.initiative-kao.de/

Kritische Informationen der InteressenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland zum Thema Organspende / Lebendspende / Transplantation / Hirntod www.organspende-aufklaerung.de/Kontakt:KAO Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V.

Gisela & Jürgen Meyer

Rosenstr. 55

53489 Sinzig-Bad Bodendorf

Tel.: 02642 / 41679

E-Mail: gilaundjuergenmeyer(at)yahoo.de

Über den Verein “Kritische Aufklärung über Organtransplantation - KAO”

Wir sind eine Initiative von Eltern, die ihre verunglückten Kinder zur Organspende freigegeben haben, ohne die Hintergründe zu diesem Zeitpunkt genau genug zu kennen. Erst nachdem unsere Kinder beerdigt waren, haben wir begriffen, wozu wir ja gesagt hatten. Wir haben begriffen, dass lebende Organe nicht von Menschen entnommen werden können, die so tot sind, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir haben unsere Entscheidung daher bitter bereut. Durch unsere Zustimmung waren unsere Kinder in ihrem Sterbeprozess, indem sie unserer besonderen Liebe bedurften, ungeschützt alleingelassen und einer Organentnahme überantwortet, die uns hinterher wie das Ausschlachten eines Autowracks erschien.

In dieser Situation haben wir uns entschlossen, durch Aufklärung dazu beizutragen, dass andere Eltern unter ähnlichen Umständen davor bewahrt werden, unvorbereitet wie wir mit der Frage der Organspende konfrontiert zu werden.

Heute entstehen bei den betroffenen Angehörigen oft starke psychische Störungen durch die Selbstvorwürfe, die falsche Entscheidungen aufgrund fehlender Informationen in dieser Frage hervorrufen. Dem soll in Zukunft durch Aufklärung entgegengewirkt werden.

Schicksale

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Mitmenschliches, Pflege — Dora um 9:30 pm am Dienstag, April 15, 2008

Im Kreise meines unmittelbaren Umfeldes muß ich gerade erleben, was es bedeutet, alt und krank zu sein. Zwei liebenswerte Menschen verfallen von Tag zu Tag mehr, gekennzeichnet durch ihre Krankheiten. Der eine ist durch ein körperliches Gebrechen innerhalb weniger Wochen vom großen, kräftigen und lebenslustigen Menschen zu einem kläglichen Häufchen Elend ausgezerrt und kraftlos geworden, der andere verliert nach und nach seine Menschenwürde und Selbstbestimmung durch Orientierungslosigkeit und Vergeßlichkeit. Wie verletzlich und endlich ein Menschenleben ist, wird mir hier gerade täglich aufgezeigt. Und ich empfinde dabei eine ausgeprägte Hilflosigkeit und Traurigkeit.

Erst vor ein paar Tagen habe ich noch darüber nachgedacht, wievielem Streß ich doch zur Zeit ausgesetzt bin. Vor lauter Arbeiten hatte ich mich selbst ganz vergessen und persönlich wichtige Termine verpaßt. Ich habe mir fest vorgenommen, etwas netter zu mir selbst zu sein, damit es mir gut geht. Denn nur dann kann ich auch meinen Mitmenschen eine Stütze sein. Es ist völlig sinnlos, sich selbst immer wieder zurückzunehmen. Das kann krank machen und hilft niemandem.

Und gerade jetzt, wo ich die beiden kranken Menschen in meinem Umfeld erlebe, wird mir besonders deutlich, wie wichtig es ist, jetzt und hier das Leben angenehm zu gestalten, mit allen Sinnen zu erfassen, jeden Augenblick zu geniessen und jede Sekunde als Geschenk anzunehmen. 

 

Brillensammelaktion

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Mitmenschliches, Pflege — Dora um 3:36 pm am Mittwoch, April 9, 2008

Brillensammelaktion – in 10 Jahren über 90 000 BrillenPressemitteilung vom 07.04.2008 (openPR)

Seit Unterstützung der Aktion „Lunettes sans Frontiere” Brillen ohne Grenzen mit der deutschen Homepage Brillensammelaktion.de wurden über 90 000 Brillen und über 200 Hörgeräte, seit dem 1.6.1997 gesammelt.

Diese Sammelaktion wird für das katholische Blindenhilfswerk durchgeführt.

Noch dieses Jahr wollen wir die Zahl 100 000 erreichen, sagt der Organisator der Sammelstelle Gerhard Menje aus Ebersberg bei München.

Viele haben doch zu Hause mehrere Brillen herumliegen, die gar nicht mehr benutzt werden, weil sie vielleicht nach unseren Maßstäben unmodern geworden sind oder die Dioptrinstärke nicht mehr ausreicht. Mit genau diesen Brillen kann jedoch noch tausenden von sehbehinderten Menschen weltweit geholfen werden.

Das besondere daran ist dass man hier mit einfachsten Mitteln und auch ohne Geldspenden großartige Hilfe leisten kann.

Gesammelt werden:

• Brillen in gutem Zustand

• Sonnenbrillen

• Brillengestelle in gutem Zustand

• saubere Brillenhüllen

• Brillengläser im Rohzustand

• Hörgeräte

• Sonnenfinsternisschutzbrillen

Wer nicht mehr gebrauchte Brillen besitzt oder gesammelt hat schickt, per einfachem Paket, bitte nur entsprechend frankiert, an folgende

Anschrift:

 

Gerhard Menje

Aktion “Lunettes sans Frontière”

Wallbergstr. 6 c

85560 Ebersberg

Fon 08092 / 853845

Fax 08092 / 853850

Brillensammelaktion@web.de

Die Brillensammelaktion “Lunettes sans Frontiere” (Brillen ohne Grenzen) ist eine Brillensammelaktion in Zusammenarbeit mit dem katholischen Blindenwerk e.V. in Frankfurt am Main. Die Homepage www.Brillensammelaktion.de wurde am 1.6.1997 von Gerhard Menje initiert. Die Aktion ist unbefristet und Brillen werden immer und jederzeit angenommen. Außerdem ist sichergestellt, das keinerlei kommerzielle Absichten damit verbunden sind. Die Sammlung und die Weitergabe der Brillen an Bedürftige erfolgt absolut kostenfrei.

Belastungen

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Krankheiten, Mitmenschliches, Pflege — Dora um 9:55 pm am Sonntag, April 6, 2008

Der Umgang mit dementen Menschen ist wirklich schwierig. Das habe ich heute wieder einmal in besonderem Ausmaß erleben können.

Seit ungefähr einem Jahr hat sich bei Else (Name frei erfunden), die in diesem Jahr noch ihren 80. Geburtstag feiern wird, die Demenz manifestiert. Seit dem Zeitraum unterstütze ich sie gemeinsam im Wechsel mit einer anderen Person bei der Körperpflege, beim Einkaufen, bei der Versorgung mit Essen und Trinken, der Erledigung von kleinen Bankgeschäften, bei Arztbesuchen, beim Medikamente stellen, um saubere Wäsche kümmern, und was sonst alles so anfällt. Es ist nicht so, daß sie es körperlich allein nicht mehr schaffen könnte. Sie vergißt eben das eine oder andere, manchmal auch Telefonnummern oder Verabredungen, obwohl alles auf etlichen Zetteln, Kalendern, Zeitungen, Fotos, Telefonbüchern usw. x-mal von ihr oder uns notiert wurde. Es kann z. B. sein, daß sie am Tag oder mitten in der Nacht anruft und nach der Telefonnummer von demjenigen fragt, bei dem sie gerade anruft. Oder sie möchte die Uhrzeit wissen (wie gerade eben passiert), oder stellt sonstige für einen gesunden Menschen banal oder unmöglich vorkommende Fragen.

Sonntags morgens helfe ihr ihr schon seit geraumer Zeit immer beim Baden und Haare waschen und nehme sie danach mit zu mir nach Hause. Wir essen zusammen Mittag und am Nachmittag unternehmen wir gemeinsam etwas. Abends bringe ich sie dann wieder in ihre Wohnung. Wir halten wegen ihrer Demenz möglichst immer das gleiche Ritual ab, damit sich der Ablauf bei ihr so besser einprägt. Trotzdem kann es passieren, so wie heute morgen, daß sie keine Lust dazu hat und sich lieber wieder ins Bett legen will. Dann hilft auch kein Reden, wenn sie nicht will, meint sie das Ernst und macht auch nicht ihre Tür auf. Allerdings ruft sie zwei Stunden später an und fragt, warum man denn böse mit ihr sei, sie würde doch so gern kommen, ob ich sie nicht doch abholen wolle. So geschehen heute morgen.

Der Hammer kam am Nachmittag beim Kaffee trinken. Da erzählte sie ganz stolz, daß sie einen Gärtner beauftragt hätte, der ihren Garten in Ordnung bringen sollte. Die Adresse hätte sie von einer ihrer Bekannten bekommen. Und der Gärtner, dem sie telefonisch den Auftrag erteilt hätte, würde auch gleich morgen schon kommen. Das Dumme ist, daß sie das Problem der Gartenpflege vorher mit mir besprochen hat und ich letzte Woche schon jemanden dafür engagiert hatte, weil sie mich darum gebeten hatte. Der sollte nach ihren Vorstellungen aber noch etwas warten und erst in ein paar Tagen kommen, weil sich das Rasen mähen noch nicht lohnen würde und die Gartenarbeiten sonst zu teuer würden. Jetzt stehe ich ganz schön dumm da und kann einem von beiden wieder absagen. Sie wollte wohl auch selbst dort anrufen, wußte aber weder die Namen von beiden, noch was sie mit den jeweiligen Personen genau abgesprochen hätte. Und überhaupt, wüßte sie eigentlich gar nicht, ob sie …???!

Mein lieber Herr Gesangverein, ich habe förmlich mein Blut in Wallung kommen spüren. Ich weiß ja, daß Demenz eine Krankheit ist, kann aber nie nachvollziehen, wann ist Vergeßlichkeit im Spiel oder wann nicht? Und das ganz besonders bei Else, die ich schon seit ewigen Zeiten sehr gut kenne. Ich muß mir gut überlegen, ob ich ihr bei Entscheidungen von Aufträgen noch einmal behilflich bin, denn wenn ein und derselbe Auftrag mehrfach vergeben wird, macht das nicht viel Sinn sondern nur Verdruß und mindestens einer der Auftragnehmer ist darüber genau so ärgerlich wie ich im Moment.

Morgen werde ich versuchen, die Sache mit dem Gärtner zu klären. Ich hoffe es gelingt mir. Aber gut geht es mir dabei nicht. Und Else hat jetzt auch wohl ein Problem. Nachdem ich sie nach Hause gebracht habe, hat sie schon fünf mal wieder hier angerufen und mir die Telefonnummer vom Gärtner durchgesagt, nach der Uhrzeit gefragt und mich aufgeklärt, was ich den beiden Gärtnern sagen soll.

Mir reicht es für heute, ich gehe jetzt schlafen.

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