Generation Herbst

Alltagsszenen ab 58 plus

Einen Tag im Rollstuhl

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Pflege, Mitmenschliches — Dora um 8:52 pm am Montag, August 18, 2008

Pressemitteilung von: Senioren-Portal(openPR) -

Hans F.*. ereilte vor knapp 6 Jahren ein schreckliches Schicksal – Schlaganfall mit Mitte fünfzig. Seitdem sitzt er im Rollstuhl. Neben der erheblich eingeschränkten körperlichen Möglichkeiten ist auch sein Sprachzentrum erheblich in Mitleidenschaft gezogen. So ist es nicht verwunderlich, dass er sehr „ruhig” geworden ist. Täglich zieht er seine Einkaufsrunden zu nahe gelegenen Einkaufsmärkten – oder auch mal eine Kaffeetour in Richtung Hertie. Eines seiner Kinder, sein Sohn Michael F.* kam nun auf die „Schnapsidee” sich seinen Rolli für einen Tag auszuleihen – eigentlich nur aus Neugier und Bequemlichkeit. So leiht sich Michael den Rolli aus. Hierzu folgender Tatsachenbericht – erschreckend und eigentlich ganz schön traurig:

Michael F. fährt von zu Hause los und zunächst in Richtung Königsstraße. Bereits auf dem Weg in Höhe der Durchfahrtsbrücke unter der Bahn, wirft man ihm bereits die ersten komischen Blicke zu. Sicherlich aufgrund des Alters zunächst verständlich. An der Ampel bei C&A angekommen, fällt ihm zunächst auf, wie rücksichtslos sich manche Bürger in Elmshorn bewegen. Er steht in mitten von Fußgängern und Radfahrern ohne wirklich weg zu kommen. Niemand lässt ihn vorbei oder gar in die Nähe der Ampel, damit er auch zügig über die Ampel kommt. Seine Fahrt geht weiter in Richtung eines Supermarktes in der Nähe der Post. Mit „normaler” Geschwindigkeit nähert er sich der Ampel als ein Autofahrer schon mit einer Vollbremsung auf sich aufmerksam macht. Er hatte wohl die Geschwindigkeit des Rollstuhls überschätzt. Mit einem kurzen Hupkonzert und dem berühmten „Scheibenwischer” wird Michael F. weiter gelassen. Er selbst merkt, dass ein normales bewegen in diesem „Ding” nicht möglich ist. Im Supermarkt kommt er „recht gut” durch. Erschrocken haben ihn die rollenden Augen der Verkäuferin auf seine Bitte, ihm die deutlich zu hoch liegenden Karotten bitte herunter zu holen. Da kommt zu Recht Unmut auf. An der Kasse wird er auch freundlich, jedoch mit einem genervten Unterton gefragt, ob man ihm beim einpacken in die Tasche behilflich sein soll. Nach seiner Tour durch den Supermarkt geht es weiter in Richtung Königsstraße. Auch hier muss er bei Hertie was besorgen. Er selbst schildert die Fahrt zum Hertie so: Neben den teilweise abwertenden Blicken standen da diverse Eltern, die ihren Kindern erklären mussten, warum denn so ein junger Mann im Rollstuhl sitzt. Das ist ja auch verständlich, denn Kinder fragen ja nun mal. Doch auch hier scheint es deutliche Informationsdefizite seitens der Erwachsenen zu geben, denn teilweise waren schon skurrile Erläuterungen dabei, so Michael F. Das man sicherlich nicht mitten auf der Kö Rollstuhl fährt, sondern eher am Rand ist zwar nicht Bedingung, jedoch aufgrund der Rücksichtslosigkeit unumgänglich. Neben jungen Menschen die Mal einfach so vor dem Rollstuhl herlaufen, bis hin zu einer Mutter mit Kinderwagen, der Michael F. schon fast in die Fersen gefahren wäre war eine ganze Bandbreite an Intoleranz, Rücksichtslosigkeit bis hin zu wirklich behindertenunfreundlichen Geschäften dabei. Die Erfahrung lehrt Sohn Michael , dass sein Vater seit Jahren einiges mit machen muss und zeigt Verständnis für seinen Unmut und sämtlichen anderen Gefühlen die seinen Vater dazu gebracht haben, einfach stur auf den Boden zu schauen und sich irgendwie in Richtung Ziel zu lotsen. Wie viel Intoleranz und Rücksichtslosigkeit kann ein Mensch ertragen? „Nach meiner Erfahrung – nicht viel” so Michael F. So wurde aus der Idee den Rollstuhl einen Tag auszuborgen, eine Odyssee von knapp 2 Stunden die Michael wohl nicht so schnell vergessen wird – ebenso wie sein Vater, den diese Situationen schon morgen wieder ereilen wird. Er hat zwar seinen „Weg” durch diese Alltagssituationen gefunden doch eigentlich hat er viel mehr verloren – sein lächeln und die Hoffnung auf ein wenig mehr Aufmerksamkeit und Rücksicht der anderen Menschen. *Namen geändert

Senioren-Portal, Gregor Kloeters, Schillerstraße 7, 25335 Elmshorn, Telefon: 04121-2779601 Web: www.senioren-portal.info

Nach erfolgreicher Prüfung zum Versicherungsfachmann bin ich Ende 2005 nach Elmshorn gekommen um mich hier meiner Liebe anzuschließen. Hier lernte ich auch einiges in meiner Tätigkeit im Vertrieb im Bereich der Pflege über die Situation in Elmshorn und Umgebung, ja sogar deutschlandweit. Den Bereich der Pflegeeinrichtungen habe ich besonders gut kennen gelernt und festgestellt, dass es hier einige Firmen und Personen gibt, die sich auf die Vermittlung von Pflegeplätzen spezialisiert haben. Doch ich bin der Überzeugung, dass man nur dann seriös und vor allem bedarfsgerecht einen Pflegeplatz vermitteln kann, wenn man die Einrichtungen persönlich kennt. Die Einrichtungen die ich noch nicht kenne, werde ich kennen lernen bevor ich sie empfehlend vermitteln kann - unabhängig und persönlich. Auch die Prüfung der Angaben durch eine unabhängige Institution mit Siegel ist möglich. Gemeinsam mit meiner Frau, die auch Erfahrung in der Altenpflege gesammelt hat, starten wir nun das Projekt www.senioren-portal.info. Mit einer gehörigen Portion “sozialer” und vor allem ehrlicher Arbeit, soll unser Traum “mit älteren Menschen - für ältere Menschen” in Erfüllung gehen. Vielleicht mit Ihrer Unterstützung. Im Bereich der Schulungen für Pflegekräfte schöpfe ich aus meinem Know-How der letzten Jahre und biete hier verschiedene Schulungsthemen und Vorträge an. In diesem Bereich setze ich mich seit langem mit der Thematik des MDK auseinander und kann hier entsprechende Thematiken weitergeben und schulen. Außerdem setze ich mich für eine angemessene Möglichkeit der Krisenintervention für Pflegekräfte ein und biete hier meine Hilfe an.

 

Bangen um den Führerschein

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Recht und Politik, Mitmenschliches — Dora um 8:13 pm am Montag, August 11, 2008

Senioren müssen bei Verkehrsstraftaten immer um die Fahrerlaubnis bangen - Pressemitteilung von: Christian Demuth, Rechtsanwalt - PR Agentur: Rieder Media(openPR) - Menschen jenseits des 60. Lebensjahres müssen im Straßenverkehr besonders aufpassen. Geschieht etwas, das ihnen als Verkehrsstraftat angelastet werden kann, ist schnell die Fahrerlaubnis gefährdet. „Ungemach droht immer, wenn die Fahrerlaubnisbehörde von dem Vorfall erfährt”, warnt Strafverteidiger Christian Demuth aus Düsseldorf, „sie kann nämlich völlig unabhängig vom Strafverfahren Zweifel an der Fahreignung geltend machen und anordnen, dass eine medizinisch-psychologische Untersuchung, die gefürchtete MPU, beizubringen ist.” Gerade für ältere Menschen bedeutet dies oft den endgültigen Abschied von der Fahrerlaubnis, weil die medizinischen Leistungstests für sie besonders schwierig zu bestehen sind.

Die Fahrerlaubnisbehörde muss allerdings nicht zwangsläufig über den Vorfall informiert werden. „Hier hängt viel von der Verteidigungsstrategie ab”, betont Demuth. So ist die Staatsanwaltschaft zwar verpflichtet, Umstände, die Zweifel an der Eignung des Fahrerlaubnisinhabers zum Führen von Kraftfahrzeugen aufkommen lassen, zu melden. Doch verbleibt ihr ein gewisser Spielraum einzuschätzen, was sie für mitteilungswürdig hält. Außerdem wird die Polizei die ihr ebenfalls obliegende Meldung häufig unterlassen, wenn sie davon ausgehen kann, dass die Staatsanwaltschaft Maßnahmen zur Entziehung beantrag. „In diesen Fällen bietet es sich an, auf eine Verfahrenseinstellung wegen geringer Schuld oder gegen Auflagen und Weisungen hinzuarbeiten”, erläutert Demuth, der auf Verkehrsfragen spezialisiert ist. „dann wird die Tat nicht ins Flensburger Verkehrszentralregister eingetragen und die Fahrerlaubnisbehörde erfährt nichts davon.”

Sieht der Verteidiger jedoch, dass die Benachrichtigung bereits erfolgt ist oder nachträglich erfolgen wird, kann eine andere Verteidigungsstrategie helfen. „Hier wird er sogar auf eine Verurteilung seines Mandanten hinarbeiten, um ihn vor einer MPU zu bewahren”, erläutert Demuth. Ziel ist es, das Gericht dazu zu bringen, im Urteil schriftlich festzustellen, dass keine Zweifel an der Eignung des Angeklagten bestehen, Kraftfahrzeuge führen zu können. „Attestiert das Gericht dem Angeklagten in seinem Urteil nämlich, dass von ihm keine Gefahr für die Verkehrsgemeinschaft ausgeht, hat dies den Vorteil, dass die Verwaltungsbehörde an diese Feststellung gebunden ist. Der Vorteil für den Mandanten, dass ihm anschließend wegen dieser Tat keine MPU mehr auferlegt werden kann, wiegt den Nachteil einer Verurteilung für ihn in der Regel auf. Droht ihm doch statt eines endgültigen Verlustes seiner Fahrerlaubnis höchstens noch ein zeitlich begrenztes Fahrverbot.”

Ist der Fall erst einmal vor Gericht gelandet, müssen der Angeklagte und sein Verteidiger alles dafür tun, dass das Gericht von der Fahreignung des Delinquenten überzeugt ist. Hierzu kann zum Beispiel die freiwillige Teilnahme an einer geeigneten und anerkannten verkehrspsychologischen Schulungsmaßnahme gehören. Um die Bereitschaft von Staatsanwaltschaft und Gericht zu fördern, das Verfahren einzustellen, kann es mitunter sogar ausreichen, an einem speziellen Beratungsprogramm des TÜV für Führerscheininhaber ab 60 oder an einem speziellen Fahrtraining für Senioren teilzunehmen. Demuth: „Ein behutsamer Umgang mit den Verfolgungsbehörden, die ja ein berechtigtes Interesse haben, die Verkehrsgemeinschaft vor ungeeigneten Teilnehmern zu schützen, kann hier häufig noch die im Alter wichtige Mobilität retten.”

Infos: www.cd-recht.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Rieder Media, Uwe Rieder, Zum Schickerhof 81, D-47877 Willich, T: +49 (0) 21 54 | 60 64 820, F: +49 (0) 21 54 | 60 64 826, www.riedermedia.de Rechtsanwalt Christian Demuth ist Experte für die persönliche Mobilität auf Rädern. Er berät und vertritt Menschen bei Konflikten mit dem Verkehrsstrafrecht, bei Bußgeldverfahren und bei Problemen rund um die Fahrerlaubnis. Neben fachlichem Know-how setzt Strafrechtler Christian Demuth mit seiner CD Anwaltskanzlei in Düsseldorf (www.cd-recht.de) auf eine höchstmögliche Diskretion für die Betroffenen.

Abmahnung vom Vermieter

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Heim und Garten, Recht und Politik, Mitmenschliches — Dora um 8:21 pm am Dienstag, August 5, 2008

BGH - Vermieter-Abmahnung ist rechtlich wirkungslos - Pressemitteilung von: Immowelt AG(openPR) - Zwar kann ein Mieter nichts gegen eine Abmahnung des Vermieters wegen angeblicher Lärmbelästigung unternehmen. Allerdings ist die Abmahnung als solche rechtlich wirkungslos – der Vermieter müsste in einem Räumungsprozess das Verschulden trotzdem beweisen.Nürnberg, 24. Juli 2008. Jeweils eine gute und eine schlechte Nachricht für Mieter und Vermieter: Letzterer kann seinen Mieter wegen angeblicher Pflichtverletzungen abmahnen und ihm mit der Kündigung drohen. Der Mieter kann nichts gegen eine solche Abmahnung unternehmen, selbst wenn er sie für unberechtigt erachtet. Allerdings ist eine solche Abmahnung ohnehin wirkungslos, der Mieter hat alleine wegen der Abmahnung keinerlei Nachteile zu befürchten, urteilte nach Angaben des Immobilienportals Immowelt.de der Bundesgerichtshof (Az.: VIII ZR 139/07).

Im verhandelten Fall mahnte ein Vermieter seinen Mieter ab, weil er angeblich mehrfach nächtens mit seinem TV-Gerät überlaut die Nachbarn beschallte. Diese hätten sich wiederholt über den Lärm beschwert. Unterlasse der Mieter die Ruhestörungen nicht, so habe er mit der fristlosen Kündigung zu rechnen, polterte der Vermieter im Abmahnungs-Schreiben. Der Mieter jedoch meinte, die Abmahnung sei unberechtigt und wollte sie gerichtlich aus der Welt schaffen.

Letztinstanzlich fällte der BGH ein Urteil, mit dem wohl weder Mieter noch Vermieter besonders glücklich sein können: Demnach ist es unerheblich, ob die Abmahnung zu Recht oder zu Unrecht ausgesprochen wurde, der Mieter kann nichts dagegen unternehmen. Allerdings hat der Mieter auch keinerlei Nachteile zu befürchten. Denn in einem Abmahnungs-Schreiben beanstande der Vermieter lediglich ein Fehlverhalten. Eine Beanstandung ist aber kein Beweis – kommt es später zu einem Rechtsstreit, so müsse der Vermieter die angeblichen Pflichtverletzungen in vollem Umfang beweisen, wenn der Mieter diese bestreitet. Insofern verschaffe eine Abmahnung dem Vermieter keinerlei „Beweisvorsprung”, wie der BGH laut Immowelt.de argumentiert.

Ein Recht darauf, dass eine zu Unrecht ausgesprochene Abmahnung beseitigt wird, gibt es zwar im Arbeits- nicht jedoch im Mietrecht, ergänzten die BGH-Richter. Grund: Es bestehe eine sehr ausgeprägte Fürsorgepflicht des Arbeitgebers seinen Arbeitnehmern gegenüber. Die gebe es im Mietvertragsrecht nicht einmal in einem annähernd vergleichbaren Maße.

Weitere Themen des Immowelt-Pressediensts: www.immowelt.de/ImmoweltAG/Pressedienst/index.aspx

Presse-Kontakt: Immowelt AG, Nordostpark 3-5, 90411 Nürnberg, www.immowelt.de, Barbara Schmid, , Tel.: 0911/520 25-462, Fax: 0911/520 25-15Über Immowelt.de: Immowelt.de ist eines der meistbesuchten Immobilienportale im Internet mit monatlich zuletzt 240 Millionen Page Impressions, 50 Millionen Exposé-Aufrufen und über 920.000 Immobilien-Angeboten im Monat. Betreiber ist die Nürnberger Immowelt AG - seit 1991 Anbieter von Software- und Internetlösungen für die Immobilienwirtschaft. 

 

Lernen im Alter

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Gedächtnistraining, Mitmenschliches — Dora um 7:42 pm am Montag, August 4, 2008

Lernen im Alter - Geriatrie-Experte gibt Rat zum Lernen im Alter - Pressemitteilung von: Klinikum Eilbek - Schön Kliniken - Prof. Dr. Jürgen Wollenhaupt, Chefarzt Klinikum Eilbek, Hamburg

„Wichtig für den Erhalt geistiger Fähigkeiten im Alter ist es, sich Ziele und Perspektiven zu setzen. Wer nur zurückschaut und sich nicht mehr auf Neues freut und seine Neugier verliert, unterfordert sich geistig. So verringert sich die Hirnaktivität, so verlangsamt sich das Lernen.” Prof. Dr. Jürgen Wollhaupt, Chefarzt der Rehabilitativen Medizin und Geriatrie am Klinikum Eilbek, Hamburg, widerspricht vehement der These „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr”. Interview mit Prof. Dr. Jürgen Wollenhaupt, Schön Klinikum Eilbek, Hamburg:

Frage: Was können Ältere konkret tun, um geistig fit zu bleiben?

Ich empfehle gerade regelmäßige Übungen. Dazu gehört die geistige Bewegung wie Gedächtnistraining. Zum Beispiel, eine neue Sprache zu lernen, Kurse an der Volkshochschule oder Universität zu belegen. Es hält fit und beugt vorzeitigen Alterserscheinungen vor, wenn man neue Kontakte schließt, etwas unternimmt und seinen Geist fordert, indem man sich über Gelerntes austauscht. Körperliche Bewegung ist mindestens genauso wichtig zur stärkeren Durchblutung des Gehirns. Auch begünstigt eine ausgewogene und gesunde Ernährung die allgemeine Fitness.

Frage: Wenn es stimmt, dass unser Gehirn ständig neue Gehirnzellen entwickelt, warum werden dann viele Ältere langsamer und vergesslicher?

Die neu gewachsenen Zellen müssen tatsächlich auch genutzt werden. Das heißt, ältere Menschen sollten nicht nur weiter lernen, sondern sich auch fordern. Geistige Unterforderung fördert einen Abbauprozess. Ich empfehle den Patienten, sich gerade nach der Pensionierung neue Ziele zu stecken und eine Tagesstruktur aufzubauen. Inspirierend ist oft auch der Austausch mit Jüngeren, also generationsübergreifende Gespräche, um sich andere Sichtweisen zu erschließen und mit eigenen Erfahrungen abzugleichen. Ich halte es für wichtig, die Älteren in ihrem Selbstverständnis zu stärken und ihnen deutlich zu machen, dass sie weiterhin lern- und leistungsfähig sind – aber natürlich auch Entsprechendes dafür tun müssen.

Frage: Lernen Ältere anders als Jüngere?

Ja. Sie greifen auf Erfahrung und Routine zurück, deshalb wird Neues schneller integriert. Sie haben das Lernen bereits gelernt. Wissenslücken können assoziativ aufgefüllt werden. Beim Lernen wird jede gespeicherte Information zur Erinnerung. Diese können Ältere abrufen und das Neue hinzufügen. Ähnliches wird erkannt und schneller übersetzt, als das Jüngere können, die diese Erfahrung noch nicht abgespeichert haben. Jüngere müssen sich den Informationssatz erst aneignen, können dies aber schneller als Ältere.

Frage: Ist es nicht eine biologische Tatsache, dass das Gedächtnis bei Älteren nachlässt?

Ja, aber generell ist es eine Frage der Geschwindigkeit. Ungefähr ab dem 70igsten Lebensjahr lassen Gedächtnis und Wahrnehmungsgeschwindigkeit nach. Wir unterscheiden dabei zwischen Ultrakurzzeitgedächtnis, Kurzzeitgedächtnis und Langzeitgedächtnis. Letzteres funktioniert auch bei alten Menschen noch sehr gut. Das Kurzzeitgedächtnis kann man trainieren. Das Ultrakurzzeitgedächtnis ist vergleichbar mit einem Wahrnehmungsfilter. Zum Beispiel, speichern wir auf unserem täglichen Arbeitsweg für kürzeste Zeit Informationen über Erlebtes. Werden sie nicht unmittelbar abgerufen, zum Beispiel wenn wir als Zeuge zu einem Verkehrsunfall Auskunft geben müssen, vergessen wir diese Informationen. Bei Älteren muss dieser Kurzzeiterinnerungsspeicher stärker trainiert werden.

Weitere Informationen zum “Lernen im Alter” und zur Rheumatologie von Prof. Wollenhaupt, Klinikum Eilbek, Hamburg im Internet unter www.schoen-kliniken.de/eil; Klinikum Eilbek, Peter Claußen, PR und Marketing, Dehnhaide 120, 22081 Hamburg, Tel.: 040 2092 1047, Fax 040 2092 1270 Das Klinikum Eilbek gehört zu den Schön Kliniken, einer Klinikgruppe in privater Trägerschaft. Es verfügt über 683 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeiter. Jährlich werden rund 50.000 Patienten stationär, teilstationär und ambulant behandelt. Das Klinikum ist ein Schwerpunktversorger mit Spezialabteilungen für die überregionale Versorgung. Zum Leistungsspektrum gehören: Innere Medizin, Chirurgie, Urologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Rheumatologie, Geriatrie und frührehabilitative Medizin mit einem Zentrum für Schädel-Hirnverletzungen, sowie die Versorgung psychiatrischer Erkrankungen.

 

 

„Tabuthema Tod“

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Recht und Politik, Mitmenschliches — Dora um 7:30 pm am Mittwoch, Juli 23, 2008

Neue Themenwelt „Tabuthema Tod” auf wie-ich-will.de geht online - Pressemitteilung von: 50plus Experten GmbH & Co OHG(openPR) - Kontrovers diskutierte der Deutsche Bundestag in den vergangenen Wochen über Patientenverfügungen - Einvernehmen zeichnet sich nicht ab. Dennoch wird das Thema damit wieder stärker in das gesellschaftliche Bewusstsein gerückt. Das Internetportal www.wie-ich-will.de greift die aktuelle Diskussion in der neuen Themenwelt „Tabuthema Tod” auf. Wie erstellt man eine Patientenverfügung? Welche Regelungen muss ein Testament enthalten? Wie sichere ich meine Angehörigen finanziell ab? Fragen, betreffend die generelle Auseinandersetzung mit dem Tod, aber auch über Erbe und Versorgung von Hinterbliebenen sind nur einige der Aspekte, denen sich die Redaktion in der Themenwelt widmet. Neben der Aufarbeitung dieser, in weiten Teilen der Gesellschaft tabuisierten, Themen gibt die wie-ich-will.de Redaktion Tipps und Hinweise, welche Stellen weiter informieren und wer bei Fragen berät. Im Porträt vorgestellt wird Irene Wahle, Biografin und Abschiedsgestalterin. Sie berichtet aus ihrer langjährigen Berufserfahrungen über unterschiedliche Strategien mit dem Thema Tod umzugehen und zeigt an Beispielen, wie man Trauerfeiern und Begräbnisse individuell gestalten kann. Parallel zur Veröffentlichung der Themenwelt startet auch eine neue Rubrik im wie-ich-will.de Forum. Userinnen und User haben hier die Gelegenheit, sich über ihre Erfahrungen oder auch Bedenken und Ängste austauschen. Petra Köster-Weschke, 50plus Experten GmbH & Co. OHG, Magazinstr. 15/16, 10179 Berlin, Tel: 030 30 88 11 28, Fax: 030 30 88 11 31, www.wie-ich-will.de. Das Internetportal www.wie-ich-will.de bietet Menschen in den besten Jahren das Beste im Netz. Was man sonst auf vielen Seiten suchen müsste, findet man hier auf einen Blick. Übersichtlich und serviceorientiert stellt die Redaktion Themen vor und setzt mit den Themenwelten aktuelle Schwerpunkte.

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Foto-Collagen

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Freizeit, Mitmenschliches — Dora um 7:55 pm am Samstag, Juli 12, 2008

Endlich habe ich es geschafft! Seit Wochen wollte ich schon die in den letzten Monaten erhaltenen Fotos von den Kindern und unserem süßen Enkelkind als Collage zusammenstellen und habe nie den Dreh dazu gekriegt. Immer wieder kam etwas dazwischen. Zuerst fehlten mir die Rahmen, dann hatte ich keine Zeit um mich persönlichen Dingen zu widmen, dann mußte ich erst einmal den passenden Platz dafür finden, usw. usw. Aber heute habe ich endlich alles andere stehen und liegen lassen, um endlich die Bilder nach meinen Vorstellungen zu ordnen und hinter Folien geschützt an die Wand zu bringen.

Nun kann ich mich von meinem Ansichtsplatz nicht trennen, weil ich die Bilder so schön finde und mir jedes einzelne immer wieder anschauen muß. Zu jedem Foto fällt mir etwas ein, sie sind eines wie das andere so aussagekräftig, daß ich mich gewaltig zusammenreissen muß, um nicht irgendwelche Sprüche dazwischen zu schreiben, die ich hinterher vielleicht nicht mehr passend finde. Und mein lieber Mann ist total neidisch, die Collagen habe ich hinter seinen angestammten Platz gehängt und er kann sie so natürlich nicht ständig betrachten wie ich. Aber vielleicht überlege ich mir ja noch, ob ich nicht ausnahmsweise manchmal mit ihm den Platz tausche - wenn er ganz lieb zu mir ist…

Tipps für die Autofahrt in den Urlaub

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Freizeit, Mitmenschliches — Dora um 10:16 pm am Freitag, Juni 27, 2008

Trotz steigender Benzinpreise günstig zum Urlaubsziel

Tourismus, Auto & Verkehr - Pressemitteilung von: NGK Spark Plug Europe GmbH - Vor der großen Reise sollte das Auto urlaubsfit gemacht werden. (openPR) - Bald sind Sommerferien – und obwohl die Spritpreise täglich neue Rekordwerte erreichen, fahren die meisten Menschen mit dem Auto in den Urlaub. Wer schlau ist, macht sein Auto urlaubsfit, damit der Kraftstoffverbrauch auf der Fahrt möglichst gering bleibt.

Vor der Abreise empfiehlt sich ein Werkstattcheck. Eine kleine Investition, die sich auszahlt: Die Fachleute prüfen Reifen, Bremsbeläge und Fahrzeugteile – wenn tatsächlich etwas repariert werden muss, kann das noch vor dem Urlaub geschehen. Auch die Lambdasonde sollte im Rahmen des Checks unter die Lupe genommen werden. Sie misst den Restsauerstoff im Abgas und hilft so, das Luft-/Kraftstoffgemisch ideal einzustellen. Ist die Lambdasonde gealtert oder sogar defekt, verbraucht der Motor bis zu 15% mehr Sprit und die Umweltbelastung durch nicht verbrannte Schadstoffe steigt an. Unter www.lambdasonde.de/spritspar-rechner kann jeder Autofahrer den Spritverbrauch seines Fahrzeugs mit den Normdaten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) vergleichen. So erhält man wichtige Hinweise, ob die Lambdasonde in Ordnung ist oder kontrolliert werden sollte.Sprit sparen kann auch, wer nur mitnimmt, was er wirklich braucht, und möglichst auf den Dachgepäckträger verzichtet. Denn extra Gepäck bedeutet extra Gewicht, und das führt wiederum zu einem höheren Benzinverbrauch. 100 kg zusätzliches Gepäck kosten auf 100 Kilometern bis zu einen Liter Benzin.Wer Staus vermeidet, reist entspannter und spart außerdem noch Sprit. Um zügig zum Ziel zu kommen ist es ratsam, nicht direkt am ersten Ferientag zu fahren. Hessen und Rheinland-Pfalz starten am 23. Juni in die Ferien, Bayern ist als letztes Bundesland dran, dort beginnen die Ferien erst sieben Wochen später, nämlich am 4. August.Bevor es los geht, steht der letzte Check an: Ist der Ölstand in Ordnung, das Wasser für die Scheibenwischanlage aufgefüllt? Sind der Verbandskasten und das Warndreieck griffbereit verstaut? Warnwesten sind in vielen Ländern Pflicht, in Italien z.B. muss für jeden Fahrzeuginsassen eine Warnweste vorhanden sein. Zuletzt sollte bei voller Beladung der Reifendruck angepasst werden. Und schließlich gilt: Fahren Sie moderat und vorausschauend, statt zu rasen. Das ist weniger anstrengend, viel sicherer und außerdem kostengünstiger.

Noch mehr Spritspartipps finden Sie im Internet unter www.lambdasonde.de/spritspar-tipps/.NGK Spark Plug Europe GmbH, Presseabteilung, Harkortstraße 41, 40880 Ratingen, Tel.: 02102/974-102, E-Mail: presse@ngkntk.de, Internet: www.ngkntk.de Über NGK Spark Plug Europe GmbH: NGK ist der weltweit führende Hersteller von Zündkerzen und Lambdasonden mit Werken und Verkaufsniederlassungen in allen Teilen der Welt. Mit 10.000 Mitarbeitern werden jährlich ca. 2,0 Mrd. EUR Umsatz erwirtschaftet. NGK ist auf allen ontinenten etabliert und unterhält acht Verkaufszentren, elf Produktionsstätten sowie 14 Verkaufsniederlassungen. 

 

Diabetiker ungeeignet als Sorgeberechtigte?!

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Recht und Politik, Krankheiten, Mitmenschliches — Dora um 7:08 pm am Dienstag, Juni 24, 2008

Skandalurteil gegen Diabetiker - Diabetiker wird höchstrichterlich diskriminiertGesundheit & Medizin - Pressemitteilung von: Diabetes-Germany.com(openPR) - Ein Familienrichter hat in Frankreich einem Diabetiker ein Sorgerecht mit Übernachtung für dessen zweijährigen Sohn verwehrt. Der Richter lehnte ein erweitertes Besuchs- und Sorgerecht für den Mann ab, weil er wegen seiner Krankheit jederzeit ins Koma fallen könnte. Wenn der Mann zusammenbreche, könne der Junge in eine „dramatische Lage” geraten. Nur wer „vollkommen sorglos und verantwortungslos” sei, könne diese Gefahr nicht sehen meinte der Richter.

Die französische Diabetikervereinigung (AFD) reagierte empört auf diesen Richterspruch. „Das bedeutet, dass drei Millionen Diabetiker (in Frankreich) sich nicht um ihre Kinder kümmern können”, sagte eine Verbandssprecherin. Sie könne sich nicht erinnern, schon einmal von einem solchen Urteil gehört zu haben. Auch in der Redaktion des Online-Portals für Diabetiker diabetes-germany.com (www.diabetes-germany.com) gab es einen Aufschrei, als die Meldung von diesem Skandalurteil kam. Für Deutschland würde es bedeuten, dass knapp 8 Millionen Diabetiker sich nicht um ihr Kind kümmern können. Sollte dieses Urteil Schule machen, sind Abermillionen Diabetiker weltweit davon betroffen. Noch dazu ist die Zahl der Erkrankungen dramatisch im Steigen begriffen.Im Gesundheitsbericht Diabetes 2008, der vom Nationalen Aktionsforum Diabetes (www.nafdm.de) und von der Deutschen Diabetes Union herausgebracht wurde, beschreibt Hans Hauner vom Else Kröner-Fresenius-Zentrum die derzeitige Lage in Deutschland. “In den vergangenen vier Jahrzehnten wurde eine kontinuierliche Zunahme der Betroffenen registriert”, bestätigt der Experte. 2001 waren 6,9 Prozent der Deutschen wegen einer Zuckerkrankheit in Behandlung, 2004 waren es bereits 7,6 Prozent. “2006 rechnet man mit einem Anteil von 8,6 Prozent der Gesamtbevölkerung”, so der Mediziner. Erfasst sind in der Zahl sowohl Diabetes-1- als auch der Diabetes-2-Typ. Weltweit sind die Zahlen noch schockierender. Nachdem im Jahr 1985 weltweit “erst” 30 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt waren, leiden derzeit laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 189 Millionen Menschen an Diabetes. Bis zum Jahr 2030 werden es bereits 366 Millionen sein.

Diabetes-Germany.com, Rosario Beteiligungen GmbH, Lindenweg 8, 74915 Waibstadt, Internet: www.diabetes-germany.com, eMail: info@diabetes-germany.com; Diabetes-Germany.com ist das Online-Portal für Diabetiker und alle an der Volkskrankheit Diabetes Interessierten. Informationen rund um die Themengebiete Diabetes, Geld und Börse; Diabetes & Versicherungen, Diabetes & Ernährung, Diabetes & Wein, Diabetes & Hautpflege, Diabetes & Reisen sowie neueste Nachrichten aus der Diabetes-Forschung und Informationen zu neuen Produkten für Diabetiker machen das Online-Portal diabetes-germany.com zu einer wichtigen Informationsplattform für Diabetiker, deren Angehörige und Interessierte. 

 

www.wir-pflegen.net

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Pflege, Recht und Politik, Mitmenschliches — Dora um 8:44 pm am Montag, Juni 23, 2008

Erste bundesweite Interessenvertretung für pflegende Angehörige gegründet - Vereine & VerbändePressemitteilung von: Wir pflegen - Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland

(openPR) - “Wir pflegen - Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland” fordert mehr Rechte, Mitbestimmung und Anerkennung ihrer er-brachten Leistungen.

Sieben von zehn Pflegebedürftigen in Deutschland werden zu Hause von Angehörigen oder Freunden gepflegt - 1,4 Millionen! - und sie begleiten in den Heimen noch einmal 700.000. Die Zahl der Pflegebedürftigen wächst dramatisch und die Dunkelziffer liegt weit höher, denn im Unterschied zu anderen europäischen Ländern werden derzeit nur Empfänger von Leistungen der Pflegeversicherung statistisch erfasst. Viele der Pflegenden fühlen sich allein gelassen, schlecht informiert über Hilfsmöglichkeiten und mit der Pflegesituation überfordert. Das Risiko, selbst zu erkranken, ist deutlich erhöht, eine Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit häufig nicht möglich. Und in der öffent-lichen Wahrnehmung kommt dieser Personenkreis kaum vor. Das soll sich nun ändern.

Zielsetzung: Die Interessenvertretung “Wir pflegen” will bundesweit das Gemeinsame aller pflegenden Angehörigen und Freunde nach außen vertreten und auf Bundes-, Länder- und Regionalebene die unterschiedlichen Organisationen und Initiativen zusammenführen. Krankheitsbezogene Gruppen und Verbände (z.B. Alzheimer oder Multiple Sklerose) behalten ihre Bedeutung. Bei „Wir pflegen” sollen all jene mit ihren Bedürfnissen und Vorschlägen selbst zu Wort kommen, die eine ihnen nahe stehende Person unentgeltlich pflegen oder gepflegt haben (im Sinne von für sie sorgen, sie betreuen und pflegen) und zwar unabhängig von Alter, Grund für die Pflegebedürftigkeit und Wohnsituation der zu pflegenden Person (eigene Wohnung, Wohngemeinschaft oder Heim). Zu den erklärten Zielen von „Wir pflegen” gehört unter anderem, bestehenden lokalen und regionalen Initiativen mehr politisches Gewicht zu verleihen, pflegenden und begleitenden Angehörigen zu mehr Wertschätzung und Mitspracherecht zu verhelfen sowie vorhandene Angebote bekannter zu machen.

Entstehungshintergründe: „Wir pflegen” ist eine der praktischen Konsequenzen aus einem internationalen Forschungsprojekt zur Situation pflegender Angehöriger – EUROFAMCARE (www.uke.uni-hamburg.de/eurofamcare), das von der Europäischen Union gefördert und von der Sozialgerontologin Dr. Hanneli Döhner, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für Medizin-Soziologie koordiniert wurde. Erfahrungen nationaler Interessenvertretungen in anderen Ländern gaben den Anstoß für die deutsche Initiative. Die Reform der Pflegeversicherung war der konkrete Anlass für einen Workshop im Oktober 2007. Planung und Diskussionen zur Gesetzesänderung fanden nämlich weitgehend ohne die Anhörung all jener Angehörigen und Freunde statt, die eine ihnen nahe stehende Person pflegen oder gepflegt haben. Pflegende Angehörige sind für die Politik bislang keine Gesprächspartner.Gründung des Interessenverbandes: Im März 2008 wurde der Bundesverband als Verein „Wir pflegen” gegründet und bei der 1. Mitgliederversammlung am 23./24. Mai 2008 wurden die Amtsgeschäfte an den neu gewählten Vorstand übergeben, der mehrheitlich aus pflegenden Angehörigen besteht. Die Veranstaltungen wurden großzügig finanziell unterstützt von der Unfallkasse NRW, der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg sowie vom BKK-Bundesverband und der DAK.Der Verein lädt alle Interessierten, Selbsthilfegruppen und anderen Initiativen ein, Mitglied bei „Wir pflegen” zu werden. Gemeinsam wollen wir stärker werden mit dem Ziel, pflegenden und begleitenden Angehörigen und Freunden in Deutschland zu mehr Wertschätzung und Mitspracherecht zu verhelfen.

Weitere Informationen unter: www.wir-pflegen.net

Ansprechpersonen im Vorstand:Brigitte Bührlen, Ickstattstr. 9, 80469 München, Tel: 0176-24432228, eMail: buehrlen@wir-pflegen.net

Reinhard Leopold, Rembertistr. 9, 28203 Bremen, Tel: 01522-9593669,eMail: leopold@wir-pflegen.net

V.i.S.d.P.: Dr. Hanneli Döhner, Vorstandsmitglied von „Wir pflegen”, c/o Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für Medizin-Soziologie, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, eMail: doehner@wir-pflegen.net

Chronologische Entwicklung, Stand: 24. Mai 2008

Januar 2003 bis Dezember 2005: Ein internationales Forschungsprojekt zur Situation pflegender Angehöriger- EUROFAMCARE(www.uke.uni-hamburg.de/eurofamcare) - wurde von der Europäischen Union gefördert und von Dr. Hanneli Döhner, Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, Institut für Medizin-Soziologie koordiniert. Eine Teilstudie bezog sich auf die in einigen europäischen Ländern bereits seit Jahren vorhandenen nationalen Interessenvertretungen pflegender Angehöriger.November 2005: Die europäische Abschlusskonferenz des Projektes wurde in Hamburg durchgeführt. Parallel dazu trafen sich die Initiatoren einer neu gegründeten Dachorganisation zur Interessenvertretung pflegender Angehöriger in Europa - EUROCARERS (www.eurocareres.org) -, die u. a. die praxisrelevanten Projektergebnisse weiter verfolgen wird. Der im Rahmen von EUROFAMCARE erarbeitete Entwurf einer “Europäischen Charta für die Rechte pflegender Angehöriger” wird weiterentwickelt. Als erster Schritt dahin wurden „Leitlinien zur Unterstützung der Rechte pflegender Angehöriger” entwickelt.12. April 2007: In Hamburg trifft sich auf Einladung des Instituts für Medizin-Soziologie am UKE ein Initiativkreis zum Thema „Nutzen und Notwendigkeit einer Lobbyorganisation für pflegende Angehörige in Deutschland”. Ergebnis: Planung eines bundesweiten Workshops mit dem Ziel, ein Forum für pflegende Angehörige zu schaffen5./6. Oktober 2007: Mitarbeiterinnen der AG Sozialgerontologie des Instituts für Medizinsoziologie am UKE in Hamburg organisieren den Workshop „Forum für pflegende Angehörige in Deutschland”, unterstützt durch den Initiativkreis, finanziell gefördert durch die Unfallkasse NRW, die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz, Hamburg sowie die DAK. Ergebnis: Die Gründung eines Vereins zur nationalen Interessenvertretung Anfang 2008 wird beschlossen. Es werden Arbeitsgruppen gebildet, deren Leiter zusammen mit Mitgliedern des Initiativkreises die Steuerungsgruppe bilden. Als inhaltliche Orientierung wurde die deutsche Übersetzung der Leitlinien der EUROCARERS - ergänzt um zwei weitere Punkte - angenommen. Sebastian Fischer, Vorstandsmitglied der “Coalition of Carers in Scotland” hat sich bereit erklärt, den Verein beratend zu begleiten.

3. Dezember 2007: Der Hamburger Teil des Initiativkreises trifft sich, um die nächsten Schritte festzulegen und das Treffen der Steuerungsgruppe vorzubereiten.

15. Januar 2008: Planungstreffen von Initiativkreis und Steuerungsgruppe im UKE, Hamburg. Ergebnis: - ein Satzungsentwurf soll erarbeitet werden, - die Namensfindung wird abgeschlossen: “Wir pflegen - Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland” e.V. (i. G.), - eine Internet Domain soll gesichert werden, - Antrag zur finanziellen Absicherung des Vereinsaufbaus soll vorbereitet werden

25. Februar 2008: Treffen der AG1: Organisation in Berlin zur Erarbeitung eines Satzungsentwurfs

Seit Februar 2008: Vorbereitungen für eine Internetpräsenz (Domain-Registrierungen, Webspace und erste Infoseite unter www.wir-pflegen.net).3. März 2008: Sitzung der Steuerungsgruppe und Gründungsversammlung eines Vorvereins im UKE, Hamburg. Ergebnis: - Überarbeitung des Satzungsentwurfes zur Vorlage beim Notar, - Vereinsgründung mit Wahl eines vorläufigen Vorstands, - Vorbereitung der offiziellen Gründungsversammlung am 23./24. Mai 200828. März 2008: 1. Treffen des vorläufigen Vorstand im UKE Hamburg.  Ergebnis: - weitere Finanzierungsoptionen diskutiert, - Beantragung der Vereinseintragung beim Amtsgericht Hamburg vorbereitet, - Mitgliederbeitragsordnung erarbeitet, - Ausformulierung der Präambel zur Satzung, - Erstellung einer Chronologie der Vereinsentwicklung

21. April 2008: Fristgerechte Einladung zur 1. Mitgliederversammlung am 23./24. Mai 2008

9. Mai 2008: Telefonkonferenz des vorläufigen Vorstandes zur Vorbereitung der 1. Mitgliederversammlung

22. Mai 2008: 2. Treffen des vorläufigen Vorstands in Ahrensburg bei Hamburg

23./24. Mai 2008: 1. Mitgliederversammlung in Ahrensburg bei Hamburg: - Wahl des neuen Vorstands (Brigitte Bührlen, Dr. Hanneli Döhner, Ursula Helms, Cornelia Karl, Reinhard Leopold, Angelika Maaßen, Christian Matthes), - Bildung von Arbeitsgruppen (AG 1: Finanzen; AG 2: Organisation; AG 3: Inhalte; AG 4: Pflegeversicherung; AG 5: Bestandsaufnahme und Vernetzung; AG 6: Öffentlichkeitsarbeit)

Reform der Pflegeversicherung

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Pflege, Recht und Politik, Mitmenschliches — Dora um 7:21 pm am Freitag, Juni 20, 2008

„Reform der Pflegeversicherung tritt zum 1.7.08 in Kraft“ - Gesundheit & Medizin - Pressemitteilung von: für-einander e.V.(openPR) - Die ambulanten Pflegesachleistungen werden ausgedehnt, eine ortsnahe Pflegeberatung wird organisiert, Demenzkranke können besser versorgt werden.

Erstmals seit Einführung der Pflegeversicherung vor 14 Jahren bekommen pflege-bedürftige Menschen mehr Versorgungsleistungen, die sie bei einem ambulanten Pflegedienst abrufen können. Nach dem Motto „ambulant vor stationär“ soll damit die Grundlage geschaffen werden, dass pflegebedürftige Menschen weiterhin zu Hause wohnen können. Darüber hinaus werden im Quartier Pflegestützpunkte geschaffen, die Pflegebedürftige und ihre Angehörigen hinsichtlich der Organisation der Pflege beraten können. Alternative Wohnformen, z.B. sogenannte Pflegewohngemeinschaften werden ebenfalls gefördert, da die Bewohner Leistungen gemeinsam in Anspruch nehmen können. Wer Angehörige zu Hause pflegt, hat Anspruch auf unbezahlter Freistellung von seiner Arbeit, verbunden mit einer Rückkehrgarantie auf seinen Arbeitsplatz. Die Kontrolle der Heime und Pflegedienste durch die Pflegekassen wird dichter und nachhaltiger. Zu guter letzt, wird der zusätzliche Leistungsbetrag für Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz auf bis zu 2400 € jährlich angehoben. Menschen mit Demenz, die zwar noch keinen erheblichen Pflegebedarf, wohl aber Betreuungsbedarf haben, können diesen Betrag ausschöpfen.

für-einander e.V. freut sich über die verbesserten Möglichkeiten, mit deren Hilfe Seniorinnen und Senioren, ihren Lebensabend auch bei Pflegebedürftigkeit sicher und gut versorgt in den eigenen vier Wänden verbringen können. Als Ihr Pflegestützpunkt in München Schwabing beraten wir Sie gerne, wenn Sie Fragen zur Pflege haben. Rufen Sie uns an: 089/395886. Achten Sie auf die vielen roten Jacken von für-einander, die in Schwabing ein sicheres Netz bilden für Seniorinnen und Senioren die zu Hause wohnen wollen. „Pflege mit Liebe“ www.fuer-einander.de

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