Generation Herbst

Alltagsszenen ab 58 plus

Unpünktliche Mietzahlung: Kündigung

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Recht und Politik — Dora um 1:13 pm am Sonntag, Juli 29, 2007

Pressemitteilung von: Immowelt AG (openPR)

Fortlaufende unpünktliche Mietzahlungen können den Mieter die Wohnung kosten. Denn der Vermieter kann fristlos kündigen, wenn die Verzögerungen für ihn unzumutbar werden. Nicht nur Mietrückstände können zu einer fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses führen. Auch Mieter, die andauernd die Miete zu spät überweisen, riskieren die Kündigung. Auf ein entsprechendes Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) macht das Immobilienportal Immowelt.de aufmerksam (Az.: VIII ZR 364/04).

Im verhandelten Fall überwies ein Mieter über Jahre hinweg die Miete unpünktlich – bisweilen auch mit mehr als einem Monat Verspätung. Dem Vermieter wurde es zu bunt und er kündigte dem Mieter fristlos. Doch weil der Mieter ab diesem Zeitpunkt die Miete fast zwei Jahre lang pünktlich zahlte, durfte er in der Wohnung bleiben. Doch dann wurde er wieder nachlässig und es kam erneut zu verspäteten Mietzahlungen. Der Vermieter mahnte den Mieter ab und setzte ihm eine Frist, die Rückstände zu begleichen, ansonsten werde er das Mietverhältnis wegen Unzumutbarkeit kündigen. Der Mieter zahlte die folgende Miete erneut unpünktlich, und erhielt eine weitere Abmahnung. Doch auch diese fruchtete nicht. Der Vermieter kündigte daraufhin dem Mieter fristlos.

Zu Recht, wie der BGH entschied. Die Vorinstanz hielt noch eine dreimalige verspätete Zahlung nach einer Abmahnung für erforderlich, um eine Kündigung zu rechtfertigen. Doch dem folgten die BGH-Richter laut Immowelt.de nicht. Denn auch die Zahlungsverzögerungen vor der Abmahnung müssten berücksichtigt werden. Der Sinn einer Abmahnung sei es, dem Mieter die Chance einzuräumen, sein Verhalten zu ändern. Der Erfolg einer Abmahnung zeige sich darin, dass sich das beanstandete Verhalten nicht wiederholt. Da im verhandelten Fall der Mieter trotz der Abmahnung erneut die Miete unpünktlich überwies, sei die Kündigung rechtmäßig gewesen.

Presse-Kontakt:

Immowelt AG, Nordostpark 16, 90411 Nürnberg, www.immowelt.de Barbara Schmid, b.schmid@immowelt.de, Tel.: 0911/520 25-462, Fax: 0911/520 25-15Über Immowelt.de:

Immowelt.de ist eines der meistbesuchten Immobilienportale im Internet mit monatlich zuletzt 175 Millionen Page Impressions, 35 Millionen Exposé-Aufrufen und über 660.000 Immobilien-Angeboten. Betreiber ist die Nürnberger Immowelt AG - seit 1991 Anbieter von Software- und Internetlösungen für die Immobilienwirtschaft. Mit dem Immowelt-Medien-Netzwerk betreibt die Immowelt AG für führende Zeitungen wie WAZ, Münchner Merkur, Tagesspiegel oder Südkurier die regionalen Online-Rubrikenmärkte für Immobilien und ist damit deutschlandweit zusätzlich auf über 50 Zeitungsportalen der exklusive Partner.

Schwach auf den Beinen?

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Pflege — Herma um 11:56 am am Donnerstag, Juli 26, 2007

Gegen halb sechs sah ich bei Frau X im Zuge meines Rundganges ins Zimmer. Frau X war zur Zeit sehr geschwächt und brauchte Hilfe in allen Lebenslagen. Nach ihrer eigenen Aussage war sie nicht in der Lage, auf ihren eigenen Beinen zu stehen und erst recht nicht zu gehen. So konnte sie ihre nächtlichen Toilettengänge ohne Hilfe also auch nicht bewältigen. Doch oh Wunder, Frau X befand sich nicht in ihrem Bett, nicht in ihrem Zimmer und auf der Toilette war sie auch nicht! Ich sah in allen offen zugänglichen Räumen nach, doch Frau X war unauffindbar und so machte ich mich auf den Weg in die untere Etage. Und siehe da, besagte Dame spazierte dort auf dem Flur entlang. Als sie mich sah, fragte sie: “Wo ist denn mein Zimmer?” “Auf der oberen Etage” gab ich ihr zur Antwort, “ich bringe Sie dort hin.” Ich begleitete sie zum Fahrstuhl und brachte sie in ihr Zimmer. Kaum waren wir dort angekommen, ließ sich Frau X auch flugs in ihr Bett fallen mit der Bemerkung: “Mensch, bin ich kaputt!” und schlief augenblicklich ein. 

Selen schützt vor Krebs

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Pflege, Krankheiten — Dora um 12:31 pm am Dienstag, Juli 24, 2007

Pressemitteilung von: Vitalstoffakademie - (openPR)

Selenmangel führt nach Aussage von Professor Dr. Gerhard N. Schrauzer, University of California, San Diego/USA, zu gefährlicher Immunschwäche. Zahlreiche wissenschaftliche Studien beweisen zudem, dass Selen bestimmten Krebserkrankungen, insbesondere Prostata- und Darmkrebs vorbeugt, heben die Experten der Vitalstoffakademie in Köln hervor. Durch die tägliche Einnahme von Selen sinkt das Risiko für Prostata-, Lungen- und Dickdarmkrebs signifikant.

Die gegenwärtige Selenaufnahme kann zwar vor schwersten Selenmangelzuständen schützen, sie ist aber zu gering, um den Organismus wirksam vor schädlichen Einwirkungen zu schützen, betonen die Wissenschaftler der Vitalstoffakademie. Deutschland leidet unter einer Selen-Unterversorgung, da die Böden selenarm sind und die Lebensmittel, die darauf wachsen, ebenfalls. Die Hinwendung zu pflanzlichen Lebensmitteln verschlechtert die Selenversorgung, da tierische Lebensmittel mehr Selen enthalten als pflanzliche. Problematisch ist insbesondere die Selen-Versorgung in der Schwangerschaft und Stillzeit.

Im Gegensatz zu Jod führte Selen lange Zeit ein Schattendasein. Heute steht es wie kein anderes lebenswichtiges Spurenelement im Fokus der Krebsforschung. Selen ist eines der wirksamsten Antioxidantien überhaupt. Es dient als Zellschutz gegenüber den aggressiven Freien Radikalen, die den Zellen des menschlichen Organismus das Leben schwer machen. Bei chronischen Quecksilber- oder Bleivergiftungen unterstützt Selen die Entgiftung. Zudem ist es wichtig für die Bildung von Spermien und hat damit große Bedeutung für die Zeugungsfähigkeit. Das Spurenelement stimuliert das Immunsystem, und bei Tumorpatienten zeigt sich oft ein Selenmangel. Seefisch, Bierhefe und Sojabohnen enthalten nennenswerte Selenmengen. Da aber gerade Seefisch oftmals mit Umweltgiften belastet ist, kann die Gefahr höher als der Nutzen für die Selenversorgung sein. Viel zu oft wird vergessen, dass die Schilddrüse nur optimal funktionieren kann, wenn neben Jod ausreichend Selen zur Verfügung steht. Oftmals ist eine Unterfunktion der Schilddrüse auch durch einen Selenmangel verursacht. Um den Organismus gleichmäßig mit Selen zu versorgen, ist es sinnvoll, auf Depotpräparate zurückzugreifen, die den durchschnittlichen Selen-Tagesbedarf in Höhe von 50 Mikrogramm enthalten.

Für die Beratung und Information der Bevölkerung, von Fachleuten und der Medien unterhält die Vitalstoffakademie auch die Internetseite www.vitalstoffakademie.de. Hier beantworten kompetente Wissenschaftler kostenlos Fragen. Die Vitalstoffakademie hat ihren Sitz in Köln und wurde 2006 gegründet. Die Schirmherrschaft über die Organisation hat der renommierte Mikronährstoff-Experte Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck übernommen. Dem wissenschaftlichen Beirat mit seinem Sprecher Chefarzt Professor Dr. med. Arthur Wischnik gehören Dr. med. Dipl. Sportlehrer Jürgen Ramacher, Ernährungsmedizinerin Dr. med. Karin Wagemann, die Internisten Dr. med. Ralf D. Fischbach und Dr. med. Wolfgang Grebe, der Ernährungswissenschaftler Dr. Jörg Hüve, der Sportwissenschaftler Dr. Elmar Wienecke, die Apotheker Dr. Mathias Schmidt, Dr. Oliver Ploss und Uwe Gröber sowie der Diätassistent Sven-David Müller-Nothmann an. Buchtipp: Praxisbuch Vitalstoffe, Prof. Hademar Bankhofer/Uwe Gröber, Südwest Verlag, ISBN 3-517-06995-7, 17.95 Euro.

Vitalstoff-Akademie, c/o Qualimedic.com AG, S.-D. Müller-Nothmann, Brückenstr. 1-3, 50667 Köln, T: 0221-2705212, F: 02212-2705555, presse@vitalstoffakademie.de, www.vitalstoffakademie.de

Informationen zu Selen

Das lebenswichtige (essentielle) Spurenelement Selen ist nach der griechischen Mondgöttin Selene benannt. Der schwedische Chemiker Jöns Jakob Berzelius entdeckte Selen im Jahr 1817. Berzelius gilt als Begründer der modernen Chemie.

Selen ist Bestandteil verschiedener wichtiger Enzyme sowie Proteine und wird im Organismus anstelle von Schwefel in Aminosäuren (beispielsweise Cystein und Methionin) eingebaut. Selen ist ein Mineralstoff und gehört zu den Spurenelementen, d.h. es kommt im menschlichen Körper (unter 50 mg/kg Körpergewicht) und in der Nahrung nur in sehr geringen Mengen vor.

Die Vitalstoffakademie hat ihren Sitz in Köln. Die Vitalstoffakademie beschäftigt sich mit Vitaminen, Mineralstoffen und sonstigen Vitalstoffen in Wissenschaft und Praxis. Für die Beantwortung von Fragen unterhält die Vitalstoffkakademie die Internetseite www.vitalstoffakademie.de

Unterschreiben für Freiheit und Demokratie

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Recht und Politik — Dora um 12:59 pm am Montag, Juli 23, 2007

Pressemitteilung von: Humanistische Union e.V. - (openPR) -

“Für den Erhalt von Freiheit und Demokratie, gegen den Abbau von Bürgerrechten unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung” setzt sich jetzt eine Unterschriften-Aktion im Internet ein. Die Urheber dieses Aufrufs haben ihre Anliegen am Donnerstag (19. Juli) vorgestellt.

Hervorgegangen ist die Unterschriften-Liste aus einer Debatte im Internet über das Spiegel-Gespräch mit Wolfgang Schäuble (Spiegel-Ausgabe 28 vom 9. Juli 2007). Aktive Mitstreiter von www.politblog.net haben sich dafür mit Vertretern der Humanistischen Union Hessen zusammengetan. Gemeinsam haben sie eine möglichst weite Verbreitung der 17 Forderungen des Aufrufs organisiert.Bis Mittwoch (25. Juli) nehmen die Initiatoren noch Meldungen von Erst-Unterzeichnern entgegen. Danach soll eine breite öffentliche Werbung um Unterschriften stattfinden. Auf der Internet-Seite freiheit-und-demokratie.net können sich Interessierte online in diese Unterschriften-Liste eintragen. Dort können sie sich auch über die Hintergründe dieser Aktion und ihren aktuellen Stand informieren. Die Unterschriftenaktion findet aber nicht nur im Internet statt. Die Humanistische Union Hessen nimmt auch Listen entgegen, die auf herkömmliche Weise verbreitet worden sind. Auf der Internetseite besteht die Möglichkeit, sich die Formulare dafür auszudrucken.

Im Herbst möchten die Organisatoren die gesammelten Unterschriften dann in einer öffentlichen Aktion dem Bundesinnenminister zusammen mit acht Exemplaren des Grundgesetzes überreichen. “Wir sind besorgte Bürger aus der Mitte der Gesellschaft”, heißt es im Aufruf. Den Unterzeichnern geht es darum, die Demokratie zu schützen und zu erhalten. Das Grundgesetz verpflichte die Bürgerinnen und Bürger dazu, wachsam auf die Einhaltung der Verfassung zu dringen. Dabei beziehen sich die Aufrufer vor allem auf seinen Artikel 20.

Der Kampf gegen die angebliche Gefahr “islamistischer Terroristen” in Deutschland darf nach ihrer Auffassung nicht zum weiteren Abbau von

Freiheits- und Bürgerrechten führen. Die intensiven Anstrengungen der deutschen Regierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel und Innenminister Wolfgang Schäuble zum zielstrebigen Abbau der bürgerlichen Grundrechte und zur Umwandlung des demokratischen Rechtsstaats in einen repressiven Polizeistaat nehmen sie nicht länger hin. In ihrer Aktion sehen die Aufrufer eine notwendige Form des vielstimmigen Protests gegen die schleichende Aushöhlung der freiheitlichen Demokratie in Deutschland.

Franz-Josef Hanke (Landessprecher der Humanistischen Union Hessen), Humanistische Union Hessen e.V, Franz-Josef Hanke HU-Marburg an der Lahn, Tel. 06421-66616

Die Humanistische Union ist die älteste Bürgerrechtsorganisation in der Bundesrepublik. Seit 1961 hat sie sich unter anderem eingesetzt gegen Notstandsgesetze, menschenunwürdige Verhältnisse in Gefängnissen und Psychiatrie, Paragraph 218 StGB, Berufsverbote, Volkszählung, Einschränkung des Asylrechts und den Lauschangriff. Mit Veranstaltungen, Stellungnahmen, Veröffentlichungen und in enger Zusammenarbeit mit anderen Initiativen, engagierten Einzelpersonen und kritischen Fachleuten mischt sie sich ein, wenn Menschen und Bürgerrechte eingeschränkt werden.

Wenn der Kfz-Brief verloren ist

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Recht und Politik — Dora um 12:53 pm am Montag, Juli 23, 2007

Pressemitteilung von: Ämtergänger - (openPR) -Der Kfz-Brief bzw. Zulassungsbescheinigung I ist (vom Rechtsverständnis her) eine Urkunde und legitimiert den jeweiligen Besitzer des Papiers als Eigentümer eines Kfz´s. Aufgrund dieser Legitimationsfunktion sind auch die Vorkehrungen von Amtsseiten aus bezüglich der Neuausstellung eines etwaigen neuen Kfz-Briefes sehr hoch, weswegen wir empfehlen, sich vorab per Mail oder Telefon mit dem jeweiligen Amt in Verbindung zu setzen. Grundsätzlich gilt zu bedenken, dass keine verbindlichen Rechtsgeschäfte getreu des guten Glaubens ohne die Vorlage des Kfz-Briefs erfolgen können.

Weder der Verkauf eines Kfz an einen Dritten, das Abmelden des Kfz bzw. Außerbetriebsetzung, noch das Ummelden des Kfz auf einen anderen Zulassungskreis können ohne(!) die Vorlage des Kfz-Briefs durchgeführt werden. Deshalb ist der Kfz-Brief eines der wichtigsten Papiere, welche die Mitarbeiter der Ämtergänger KG brauchen, um ggf. für Sie ein Kfz auf einen neuen Zulassungskreis umzumelden oder auch für einen etwaigen Verkauf das Kfz vorab abzumelden (lesen Sie hierzu die Artikel:”Vor dem Verkauf das Kfz unbedingt abmelden” und “Bei einem Umzug unbedingt das Kfz ummelden” auf www.openPR.de) Normalerweise verlangt das Amt die Abgabe einer eidestattlichen Versicherung des bisherigen Eigentümers über den Verlust des Kfz-Briefs, welche dieser vor einem Beamten des Zulassungsamtes oder vor einem Notar (mit anschliessender schriftlichen Bestätigung) abgeben kann. Die Kosten für die Abgabe im Beisein eines Beamten des Zulassungsamtes betragen ca.10 Euro, während die Ersatzausstellung des Kfz-Briefes (je nach Aufwand) ca. 70 Euro beträgt.Formulare finden Sie im Formular-Center unserer Homepage: www.aemtergaenger.de, wobei aber weiterhin zu bedenken gilt, dass ein Beamter oder ein Notar die Unterschrift bzw. Legitmation des Antragstellers überprüfen und bestätigen muss.Die Frist der Neuausstellung des Kfz-Briefes beträgt ca. 4-6 Wochen. Auch in diesem Zeitraum sind rechtmäßige Geschäfte wie der Kfz-Verkauf an Dritte, die Ummeldung des Kfz´s und auch Abmeldung des Kfz nicht möglich(!). Der jeweilige Eigentümer muss auf die Vorlage des “neuen” Kfz-Brief warten, bis wieder Rechtsgeschäfte getätigt werden können.(Alle Angaben ohne Gewähr; orstansässige Zulassungsämter können von der og. Abwicklungsweise abweichen)

 

Offene Worte

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Pflege, Mitmenschliches — Dora um 8:25 pm am Mittwoch, Juli 18, 2007

Eine ältere Patientin kommt in die Arztpraxis, begleitet von ihrer Tochter. Die ältere Dame ist ein wenig wackelig auf den Beinen, deshalb weist ihre Tochter ihr einen Stuhl im Empfangsbereich zu und übernimmt die Anmeldung ihrer Mutter. Während des Gespräches mit der Arzthelferin trifft eine Bekannte der Mutter in der Praxis ein, begrüßt die Mutter und erkundigt sich nach ihrem Befinden. Das Gespräch und weitere Kommentare der Mutter finden in dem ortsüblichen Dialekt statt und haben in etwa folgenden Inhalt:

Bekannte: Oh, hallo, du auch hier?

Mutter: Hmh

Bekannte: Wie geht es dir denn?

Mutter: Nicht so gut!

Bekannte: Was hast du denn?

Mutter: Weiß ich auch nicht!

Bekannte: Na, das ist ja was.

Die hinzugekommene Seniorin ist jetzt am Empfang an der Reihe und wendet sich von der Mutter ab, um ihr Anliegen vorzutragen. Die Tochter begibt sich mit ihrer Mutter ins ziemlich voll besetzte Wartezimmer. Wegen des warmen Wetters stehen alle Türen und Fenster der Räumlichkeiten offen. So kriegt jeder mit, was im weiteren Umfeld geschieht.

Ein Herr kommt von der Toilette und nimmt Platz im Wartezimmer.

Mutter: Ob der sich wohl die Hände gewaschen hat? Jetzt leckt er an den Fingern rum, um die Zeitung umzublättern.

Tochter: Das wird er wohl schon richtig gemacht haben.

Mutter: (sieht die Bekannte von vorhin am Fenster des Wartezimmers vorbeigehen) Oh, guck, da ist sie ja wieder, die Prominenz vom Dorf. Die war ja auch mal ganz schlimm krank. Die haben Geld wie Heu! Na ja, die Prominenz eben.

Tochter: (schaut ignorierend in eine Zeitschrift).

Da kommt eine ziemlich mollige junge Dame in die Praxis.

Mutter: Meine Güte, was für eine Maschine, nee, wie kann das angehen, so eine Maschine!

Ein Herr wird aufgerufen und ins Behandlungszimmer gebeten. Er ist ziemlich groß gewachsen.

Mutter: Der muß den Kopf aber mächtig bis an die Knie knicken, sonst kommt der nicht mehr durch die Tür.

Eine andere junge Dame, bauchfrei, steht auf, um sich eine Zeitschrift vom Tisch zu holen. Die Mutter beobachtet sie.

Mutter: Guck mal, da kannst du genau sehen, wo der Slip sitzt, der ist ziemlich klein. Wie heißen diese neumodischen Dinger noch?

Endlich wird die Mutter zur Behandlung aufgerufen. Artig folgt sie dem Wunsch der Arzthelferin, in dem entsprechenden Raum Platz zu nehmen. Die Tochter scheint sichtlich erleichtert.

Nachdem die Mutter mit der Behandlung fertig ist, läßt die Tochter noch ein Taxi zur Abholung bestellen. Sie nimmt die Mutter an die Hand und sagt beim Verlassen der Praxis zu ihr: “Auf das Taxi warten wir draußen, ist ja so schönes Wetter.” Die Mutter ist einverstanden.

Ich denke, die Tochter wollte wohl weitere peinlich offene Kommentare bezüglich der dort anwesenden Personen vermeiden.

Das Kotelett

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Freizeit, Mitmenschliches — Herma um 12:10 pm am Freitag, Juli 13, 2007

Ich hatte Frühschicht. Nach der Schichtübergabe fragte mich Kollegin H., ob ich Lust hätte, mit in die nächste Stadt zu fahren. Aber sicher hatte ich dazu Lust und auf ging´s. Dort angekommen, nahmen wir uns vor, einen kleinen Imbiß zu uns zunehmen und kehrten in ein Schnellrestaurant ein, das zu dieser Zeit voll besetzt war. Durch einen Zufall bekamen wir noch einen Platz. Wir bestellten uns Kartoffelsalat mit Kotelett. Beim Essen meine H.: “Mensch, ist das Kotelett so zäh oder ist das Messer so stumpf?” Und während sie so redete machte es zzzischschsch und mein Kotelett sauste quer durchs Lokal. Ich konnte mir das Lachen nicht verkneifen, obwohl die anderen Gäste schief guckten. “Was lachst du?” frage H. mich. Doch dann sah sie mein Mißgeschick und fing ebenfalls laut an zu lachen. Die Blicke der anderen Gäste wurden immer giftiger. Darauhin beschlossen wir zu gehen und würdevoll verließen wir den Laden.

Nacktschnecken

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Heim und Garten — Dora um 11:52 am am Donnerstag, Juli 12, 2007

Es gibt Wesen auf dieser Erde, die empfinde ich als völlig fehl am Platze - zumindest in meinem Garten. Sie sind nicht einmal nützlich als Nahrungsmittel für Igel oder Vögel. Sie sehen auch m. E. nicht besonders niedlich aus oder laden zum Streicheln ein. Ich könnte mir vorstellen, daß diese Kreaturen irgendwo im Dschungel oder Regenwald ihre Daseinsberechtigung hätten, denn weil es sie ja gibt, müssen sie ja für etwas sinnvoll sein. Aber in meinem Garten richten sie nur Unheil an. Sie fressen alle kleinen und großen Pflanzen an und auf, egal was ihnen vor ihr schleimiges Maul kommt. Am liebsten mögen sie Keimlinge jeglicher Art oder Dahlien, Dill, Kartoffelblätter und andere zarte blättrige Fasern. Das kann ich beim besten Willen hier nicht dulden. Leider trägt unser kühles und nasses Siebenschläferklima zum Ausbreiten dieser Geschöpfe erheblich bei. Besonders wenn es dunkel und naß ist, kriechen sie überall hervor und einige übermütige Schnecken schleimen sich sogar an der Terrassentür oder an den Scheiben des Wintergartens hoch. Das ist einfach zuviel des Guten!

Nun gibt es Leute mit guten Tipps, was man alles gegen eine Schneckenplage tun kann: Schneckenkörner auslegen, mit Bier gefüllte Gefäße aufstellen, die Tiere mit Salz bestreuen und viele andere “gute” Ratschläge mehr. Aber einige Hinweise finde ich gehören in die Kategorie Tierquälerei oder sind mir zu umständlich. Ein ehemaliger Kollege hat mir mal gesagt, er würde seinem schlimmsten Feind einen Eimer Nacktschnecken in den Garten kippen. Aber solche Feinde habe ich zum Glück nicht und darum kann ich diese Viecher auch nicht auf eine derartige Weise entsorgen. Irgendwo habe ich einmal gelesen, daß Schnecken keinen Partner brauchen, um sich geschlechtlich zu vermehren, jede Schnecke kann das mühelos selbst erledigen. Na, wenn ich mir die riesige Anzahl der sich jetzt hier tummelnden Schnecken vorstelle, und sich jede allein davon vielfach vermehrt, weiß ich genau, was mir im nächsten Jahr bevorsteht. Dagegen muß ich unbedingt was tun, sonst ist mein Garten bald kahlgefressen.

Um alle Nacktschnecken einzusammeln, wünsche ich mir eine Bergmannsleuchte. Damit kann man dann im Dunklen noch gut ausmachen, wo diese fressenden kleinen Monster überall schmatzend hocken oder auf der Suche nach neuer leckerer Beute herumkriechen. Sie werden dann in einen Behälter mit scharfem Essig eingelegt und sind dann in nullkommanix fein konserviert ohne langes Leiden. Anders weiß ich mir nicht mehr zu helfen. Wenn jemand ein humaneres Mittel kennt, kann er mir dies ja mitteilen.

Zuzahlungsbefreite Medikamente

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Pflege, Krankheiten — Dora um 7:50 pm am Mittwoch, Juli 11, 2007

Unter dem folgenden Link kann man prüfen, ob das vom Arzt verordnete Medikament von der Zuzahlung befreit ist:

http://www.aponet.de/apotheke/ampreise/zuzahlung/suche.html

Es gibt dort eine Suchfunktion, unter der man den Namen des verordneten Arzneimittels eingibt, um festzustellen, ob es von einer Zuzahlung befreit ist. Sollte das nicht der Fall sein, kann man den Arzt oder Apotheker nach einem alternativen Arzneimittel mit dem selben Wirkstoff fragen.

Außerdem kann man hier die gesamte Liste aller zuzahlungsfreien Medikamente einsehen (Stand 01.07.2007), einen so genannten Zuzahlungsrechner aufrufen und Tipps für die Befreiung von Zuzahlungen von der Krankenkasse erhalten. Des weiteren gibt es viele andere nützliche Hinweise auf der Seite.

Cholesterin und Arteriosklerose

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Pflege, Krankheiten — Dora um 1:06 pm am Dienstag, Juli 10, 2007

Cholesterin: warum erhöhte Werte das Arteriosklerose-Risiko steigern

(openPR) - Ist der Cholesterinspiegel über längere Zeit zu hoch, steigt das Risiko, an einer Arteriosklerose zu erkranken. Dabei kommt es zu Ablagerungen in den Gefäßwänden. Diese führen zu einer Verengung der Arterien und der Blutfluss kann erheblich gestört werden. Wenn man bedenkt, dass die Mehrzahl der Herzinfarkte durch Arteriosklerose ausgelöst wird, ist ein erhöhter Cholesterinspiegel einer der Hauptrisikofaktoren für die Entstehung koronarer Herzkrankheiten. Der Unterschied macht’s:

Cholesterin gehört zu den Grundsubstanzen unseres Organismus, da es ein Bestandteil aller menschlichen Gewebe ist. Es wird unter anderem für die Gallensäureproduktion der Leber benötigt, für den Aufbau neuer Zellen und für die Produktion verschiedener Hormone. Dem Körper wird Cholesterin sowohl über die Nahrung als auch über die Leber zugeführt. „Cholesterin ist schlecht wasserlöslich”, erläutert Prof. Dr. Georg V. Sabin, Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie des Elisabeth-Krankenhauses Essen, „daher ist es für den Transport im Blut mit einer Hülle aus Lipoproteinen umgeben, bestehend aus Fett und Eiweiß. Diese Hülle sorgt dafür, dass das Cholesterin über die Blutgefäße zu den einzelnen Körperzellen transportiert werden kann. Die Lipoproteine werden nach niedriger und hoher Dichte bzw. umgangssprachlich nach ‚schlechtem’ LDL- und ‚gutem’ HDL- Cholesterintransport unterschieden. LDL ist für den Transport des Cholesterins zu den Körperzellen verantwortlich. Ist die Aufnahmekapazität einer Zelle überschritten, wird das überschüssige Cholesterin ins Blut abgegeben, wo es sich in den Gefäßen ablagert. Dadurch kann es zu einer Verengung in den Blutgefäßen und in Folge dessen – im schlimmsten Fall – zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen. HDL dient dem Cholesterintransport in umgekehrter Richtung. Es nimmt das überschüssige Cholesterin aus den Körperzellen und dem Blut auf und transportiert es zurück zur Leber. Das Besondere: Auch bereits in den Gefäßwänden abgelagertes Cholesterin kann vom HDL aufgenommen und zur Leber transportiert werden. Dort wird es dann in Gallensäure umgewandelt und über den Darm ausgeschieden. Daher gilt auch, je höher die HDL-Werte und je niedriger die LDL-Werte, desto größer ist der Schutz vor gefährlichen arteriosklerotischen Ablagerungen.”

Fatal ist, dass man erhöhte Cholesterinwerte nicht spürt. In vielen Fällen dauert es Jahre, bis ein zu hoher Wert erkannt wird. Dabei kann durch eine einfache Blutentnahme im nüchternen Zustand der Cholesterinwert bestimmt werden.

Zusätzliche Informationen zu diesem Thema findet man im eJournal MEDIZIN ASPEKTE unter der URL www.medizin-aspekte.de/07/06/schoen_vital/herz_kreislauferkrankungen.html

 

 

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