Generation Herbst

Alltagsszenen ab 58 plus

Heimische Flora und Fauna

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Heim und Garten — Dora um 12:36 pm am Donnerstag, Mai 31, 2007

Am 11. Mai habe ich gefragt, ob ich Hornissen im Garten habe und ein Foto dazu auf meine Seite gestellt. Nach einigen Recherchen im Internet habe ich sehr gute Aufnahmen von Tieren und Pflanzen in heimischen Gärten gefunden. Unter anderem war auch ein Bild dabei, daß mich über mein entdecktes Insekt aufklären konnte. Es handelt sich also nicht um eine Hornisse in meinem Apfelbaum, sondern um eine Plattbauch-Libelle.

Beim Durchstöbern der anderen Fotos auf der Seite http://www.gartenspaziergang.de/seite2f.html habe ich dann festgestellt, welch eine Menge verschiedenster Vogelarten, Schmetterlinge und Käfer sich in meinem Garten tummeln. Bisher konnte ich gerade einen Spatz von einer Meise unterscheiden. Sämtliche kleinen Piepmätze hatte ich unter Spatzenmischung eingeordnet. Aber nachdem ich die Bilder angeschaut habe, weiß ich noch viel mehr zu schätzen, wie großartig die Fauna und Flora in meiner unmittelbaren Umgebung ist. Denn auch die vielen wunderschönen Pflanzenfotos haben mich in Erstaunen gesetzt.

Also, wer sich einmal ganz tolle Fotos von heimischen Tieren und Pflanzen anschauen möchte, sollte unbedingt auf der Seite http://www.gartenspaziergang.de/index.html stöbern.

Benzin oder Diesel?

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Mitmenschliches — Herma um 7:57 pm am Mittwoch, Mai 30, 2007

Am Sonntag nachmittag sprach der Gatte zu seiner lieben Ehefrau: “Was meinst Du dazu, wenn wir eine kleine Tour machen? Wir könnten Dein kleines Auto dafür nehmen.” Die Gattin stimmte zu mit den Worten: “Ja gut, der muß sowieso wieder mal nötig zur Tankstelle.” Und los ging die Fahrt.

Auf dem Heimweg, cirka 20 km vom Wohnort entfernt, fuhr der Ehemann an die Tankstelle. Er stieg aus, und seine liebe Frau rief noch hinter ihm her: “Diesel mußt du tanken!” Der Zapfhahn steckte bereits im Tank und der Kraftstoff floß schon durch den Stutzen. Schließlich kennen sich Männer mit der Technik aus und sind auch ziemlich flott bei solchen Kleinigkeiten. Plötzlich ein Schrei und ein wildes Fluchen. Was war geschehen? Der gute Mann hatte den falschen Zapfhahn in den Tankstutzen gehalten!

“Gib mir fix das Handy” rief er seiner Frau zu. “Ich muß die Jungen anrufen. Hoffentlich erreiche ich einen von den beiden.” Er hatte Glück und augenblicklich den ältesten der Söhne an der Strippe, der sich freudestrahlend auf den Weg machte. Die Frau wies ihren Gatten noch darauf hin, daß der Verursacher des Mißgeschickes selbstverständlich für den entstandenen Schaden aufkommen müsse. Der Junior nahm den kleinen Wagen mit seinen Eltern ins Schlepptau bis zur nächsten Werkstatt, wo der Wagen abgestellt wurde. Natürlich konnte der Sohn entsprechende Kommentare nicht zurückhalten und zu Hause angekommen, sparte auch der jüngere Sohn nicht mit Spott.

Wie heißt es doch oft? Die Frauen wollen fahren, aber tanken können sie nicht. Aber wer konnte hier denn nicht tanken? Oder war es nur ein Versehen? 

Was ist mit der Technik los?

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Computer und mehr — Dora um 12:09 pm am Donnerstag, Mai 24, 2007

Ausgerechnet mich haben die Technikfehler diese Woche voll im Griff, und das, obwohl ich eigentlich der schlechteste Partner für technische Angelegenheiten bin, den man sich vorstellen kann. Wenn irgendetwas nicht auf Anhieb so funktioniert, wie ich es mir wünsche, kann ich schon ziemlich schnell ungeduldig werden. Siehe auch den Beitrag Technik - Frust. Bei diesem Problem habe ich letztendlich den Druckertreiber neu installiert und siehe da, ich konnte meine Steuerformulare ausdrucken.

Dienstag morgen im Betrieb funktionierte die Tastaturbelegung an unserer Rezeption nicht mehr, sie stellte partout nicht die Zeichen dar, die man eingab. Anstelle eines x ein y und statt eines - gab es ein ?, usw. Nachdem ich unter der Systemsteuerung endlich die Spracheinstellungen gefunden hatte, bedurfte es einer Reparatur-CD, um alles wieder in Ordnung zu bringen. Zum Glück kam uns jemand mit dieser CD zur Hilfe.

Mittwoch morgen hatte der Anrufbeantworter in der Frima seinen Geist aufgegeben. Hier war aber nur die Batterie leer. Nachdem wir eine neue besorgt und eingebaut hatten, funktionierte alles wieder. Der AB musste dann allerdings neu besprochen werden.

Heute morgen dann zum hoffentlich guten Schluß, waren plötzlich auf einem anderen PC die Hälfte der dort auf der Festplatte angelegten Ordner verschwunden. Gestern abend waren noch alle da! Wie kann denn so etwas angehen? Unglaublich! Glücklicherweise fahren wir ein ständiges Backup, so dass es möglich war, Kopien der verlorengegangenen Ordner wieder auf die Festplatte zu schieben.

Was wohl als nächstes passiert? Man darf gespannt sein.

Gehirnjogging

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Pflege, Gedächtnistraining, Freizeit — Dora um 12:20 pm am Montag, Mai 21, 2007

Unter der Seite http://www.gesundheitpro.de/gehirnjogging habe ich tolle Übungen gefunden, um die grauen Zellen in den Gehirnwindungen zu aktivieren. Durch Lösen von Denksportaufgaben soll sich ja angeblich die Leistungsfähigkeit des Denkvermögens verbessern lassen wie z. B. logisches Denken, Konzentrations- und Merkfähigkeit. Außerdem machen die verschiedenen Rätsel und Aufgaben Spaß (mir zumindest) und Fachleute meinen, dass die geistige Beweglichkeit dadurch gefördert werden würde.

Weil die Lernfähigkeit und das Kurzzeitgedächtnis gerade im Alter abnehmen, hilft eine Kombination von Gedächtnis- und Bewegungsübungen, das Risiko für Störungen der Hirnleistungen zu vermindern. Außerdem haben Wissenschaftler festgestellt, dass das Gehirn nur solange rege ist und sich sogar regenerieren kann, wie es durch soziale Kontakte, vielfältige Anregungen und immer neuen Denk- und Lernstoff gefüttert wird.

Also nix wie ran an die Aufgaben, als sinnvolle Beschäftigung für das Gehirntraining.

Alter Knochen

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Mitmenschliches — Herma um 9:59 am am Sonntag, Mai 20, 2007

Eines schönen Abends kommt die neu eingestellte Nachtwache (50++) wie üblich zum Dienst. Sie hat eine von ihrer Chefin verlangte Bescheinigung mitgebracht und legt diese offen auf den Schreibtisch. Und wie es denn so ist, liest eine junge Kollegin, Anfang 20, was denn auf diesem Zettel alles so drauf steht. Schließlich möchte sie ja auch über alles informiert sein, was so im Betrieb abläuft. Als sie mit dem Lesen fertig ist, sieht sie die neue Kollegin entgeistert an und läßt den Spruch los: “Was, so ein alter Knochen bist du schon?” Sie sieht in ein plötzlich erstarrtes und entsetztes Gesicht der neuen Kollegin und meint anschließend trocken: “War nicht so gemeint!”

Wer ihr das wohl glaubt?

Technik - Frust!

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Computer und mehr — Dora um 3:35 pm am Samstag, Mai 19, 2007

Gestern hatte ich mich endlich durchringen können, die Einkommensteuererklärung anzupacken. Zum “Üben” hatte ich mir zuerst die weniger umfangreichen Steuerunterlagen meiner Tochter vorgenommen, auch um mich mit dem neuen Steuerprogramm vertraut zu machen. Nachdem ich die Software auf dem Rechner installiert hatte, bekam ich erst einmal die Meldung, dass ich ein Update des Programmes durchführen müsste, damit alles auf dem aktuellsten Stand wäre. Das verlief glücklicherweise alles erfolgreich. Dann begann ich mit den üblichen Eingaben und sortierte alle Belege sorgfältig zu den entsprechenden Formularvorgaben. So weit, so gut. Nach einigen Stunden war es dann endlich so weit. Der rote Faden, der durchs Programm dirigiert, meldete dann irgendwann, dass alles korrekt eingegeben und die Steuererklärung fertig sei. Na prima! Nach nochmaliger Durchschau aller mir vorliegenden Unterlagen, war ich dann auch selbst davon überzeugt, dass nichts mehr fehlte. Nun brauchte ich die Formulare und Anlagen nur noch auszudrucken, schließlich muss man später bei der Zusendung des Steuerbescheides die Gelegenheit haben, die eigenen Angaben für das Finanzamt nachzuvollziehen. Aber leider funktionierte das Drucken nicht. Die Fehlermeldung lautete, mein Drucker sei nicht mit dem System verbunden. Das konnte wohl nicht gut angehen, denn wenn ich ein anderes Dokument aus einer anderen Datei oder eine email probehalber ausdruckte, funktionierte das sehr wohl. Danach kriegte ich die Meldung, der Drucker sei nicht mit meinem Betriebssystem kompatibel. So ein Quatsch, dann hätte er wohl die anderen Probeseiten auch nicht gedruckt. Ich habe alle Druckerinstallationsdaten überprüft und keinen Fehler gefunden. Es war mir nicht möglich, einzelne Seiten der Steuererklärung oder Anlagen zu drucken. Aus lauter Verzweiflung habe ich das Handbuch für die Steuersoftware von vorn bis hinten durchgelesen und alles probiert was dort an tollen Hinweisen stand. Vergeblich! Manchmal hilft es ja, wenn man das ganze System schliesst und den PC herunterfährt. Aber bevor ich das machte, wollte ich auf Nummer Sicher gehen und speicherte den fertigen Steuerfall auf eine CD.

Ich war so verzweifelt und gestresst, dass ich danach erst einmal alles stehen und liegen lassen habe. Dann habe ich aus lauter Verzweiflung den Rasen gemäht um mich abzureagieren. Anschliessend habe ich mich wieder an den PC gesetzt, um die nächsten Versuche zu starten. Der Drucker druckte einfach nicht. Es lag auch nicht an fehlendem Papier, das hatte ich vor dem ersten Druckversuch schon aufgefüllt. Nach weiteren Einstellungsversuchen nach den Ausführungen des Handbuches habe ich dann vollends aufgegeben.

Um mich auf andere Gedanken zu bringen, wollte ich meine emails abrufen. Und wie sollte es auch anders sein, ein Unglück kommt schliesslich selten allein, bekam ich auch hier eine Fehlermeldung. Doch das war immer noch nicht alles, zu guter Letzt bekam ich beim Aufrufen meiner Website die Info, dass diese zur Zeit nicht aufrufbar sei. Immerhin konnte ich noch emails versenden, so dass ich meinem Provider die Fehlermeldungen zuschicken konnte. Das Problem mit dem Abrufen der emails war dann auch schnell behoben. Irgendwann war meine Website auch wieder aufrufbar. Nur das Drucken der Steuererklärung war immer noch nicht möglich. Nach so viel Frust bin ich irgendwann ins Bett gegangen.

Heute morgen habe ich mich mit neuer Zuversicht an den Rechner gesetzt, das Steuerprogramm aufgerufen um die Druckerei neu zu versuchen. Was sagt mir das Programm? Eine fertige Steuererklärung ist nicht vorhanden! Wollen Sie eine Steuererklärung neu anlegen? - Da ist mir doch wohl bald die Luft und die Spucke weggeblieben. Was soll man dazu sagen. Gestern abend war sie noch da, auch nach dem Brennen der CD. Aber jetzt ist sie wirklich von der Festplatte gewischt, was mir alle Suchfunktionen deutlich zu verstehen geben.

Einen letzten Versuch diese dämliche Steuererklärung zu drucken werde ich Anfang nächster Woche an einem anderen PC mittels der erstellten CD starten. Wenn das nicht klappt, weiß ich wirklich nicht mehr weiter.

 

 

Ist das der Aufschwung?

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Mitmenschliches — Dora um 7:26 pm am Donnerstag, Mai 17, 2007

Eine wahre Geschichte:

Es gibt da eine Ehefrau, 50plusXXH, die seit längerer Zeit arbeitslos war. Nach vielen, vielen Maßnahmen, Praktika und Auszeiten bekam sie endlich wieder Arbeit und als der erste Lohn kam, zeigte sie ihrem Göttergatten mit rundem, strahlendem Gesicht ihre Abrechnung.

Die Ernüchterung folgte auf der Stelle. Der Ehemann sprach zu seiner Frau: “Hast du dir schon mal die Reifen von deinem Auto angesehen? Da ist kein Profil mehr drauf. Hab´mich schon schlau gemacht: Kostenpunkt cirka 250 Euro. Inspektion ist auch wieder fällig, die Scheibenwischer schmieren und hinten ist eine Birne kaputt. Ich kümmere mich um alles, brauchst mir nur deine Bankkarte zu geben.”

Aus dem runden strahlenden Gesicht der Frau wurde ein langes grämiges.

Moral von der Geschichte: Wie gewonnen, so zerronnen…

 

Vatertag

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Freizeit, Mitmenschliches — Dora um 1:31 pm am Donnerstag, Mai 17, 2007

Nun sind sie wieder unterwegs, die Herren der Schöpfung, mit Fahrrädern und / oder zu Fuß mit Bollerwagen voller Verpflegung (meist spirituelle Reserve-Rationen, falls man sich verirrt und es dort nichts zum Trinken gibt). Meist sind es die jungen Männer, die noch gar keine Väter sind und den Vatertag feiern, als wären sie die potentesten Kreaturen dieser Welt. Sie sind diejenigen, die beim Frühtanz die Festzelte bevölkern und Ausschau halten nach Mädels (Material) denen sie versuchen mächtig zu imponieren (um bald selbst Vater zu werden).

Viele “echte Väter” unternehmen einen Tagesausflug mit der Familie in den Zoo oder Vergnügungspark oder besuchen gleichgesinnte befreundete Familien, mit denen sie den freien Tag gemeinsam verbringen. Reifere Exemplare der Gattung Vater verhalten sich eher ruhiger und treffen sich mit Kollegen des Angler- oder Kegelvereines zum gemeinsamen Grillen, Trinken, Fachsimpeln und Klönen.

Leider haben die Eisheiligen das Klima ein wenig unterkühlt und das Schauerwetter lädt auch nicht gerade zu Gartenfeten ein. Nur die Hartgesottenen halten heute im Freien für längere Zeit durch. Die meisten Vatertags-Veranstaltungen finden wohl eher in geschlossenen Räumen statt, weil die Sonne sich mehr versteckt als scheint. Ich befürchte fast, dass manche Vatertagstour nicht im “Blauen” sondern im feuchten “Grauen” endet.

Nichts desto trotz wünsche ich heute allen Vätern und denen die es noch werden wollen, einen wunderschönen, vergnügten, feucht-fröhlichen und unterhaltsamen Vatertag.

Unvorbereiteter Ruhestand

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Freizeit, Mitmenschliches — Dora um 6:31 pm am Mittwoch, Mai 16, 2007

Heute morgen kam eine Kundin zu uns ins Geschäft, die sonst jedes Mal von ihrem Gatten begleitet wird. Als ich sie begrüsste, konnte ich mir einen kleinen Hinweis darauf nicht verkneifen. Sie erklärte mir, dass ihr lieber Mann von einem Bekannten gerufen wurde, um mit ihm zusammen einen Schrank umzubauen, und darüber sei sie heilfroh! Endlich könne sie einmal etwas ganz allein erledigen. Seit er in Rente sei, wuselt er ständig um sie herum, sowohl im Haus als auch im Garten. Wenn sie einkaufen gehen möchte, fährt er sie von Pontius zu Pilatus. Nichts kann sie mehr ohne ihn machen, nicht einmal Besuche bei ihren Bekannten. Selbst Arzttermine kann sie seitdem nicht mehr ohne Begleitung wahrnehmen. Ihr ist das schon fast peinlich. Er meint immer, ohne ihn ginge es nicht. Dabei ist er felsenfest davon überzeugt, dass er ihr etwas Gutes damit täte, wenn er ständig bei ihr ist.

Ihr ganzer Tagesrhythmus ist durch seine stetige Anwesenheit durcheinander geraten. Das geht schon beim Frühstück los. Als er noch zur Arbeit ging, hat sie nach dem Frühstück die Tageszeitung nach Sonderangeboten durchforstet, ihren Abwasch erledigt, Betten gemacht, Staub gesaugt, eingekauft, Essen gekocht, die Küche aufgeräumt und den Nachmittag nach ihren eigenen Vorstellungen verbracht. Wenn sie heute den Staubsauger in Aktion bringt, fragt er, ob sie denn gerade jetzt so einen Lärm machen müsse. Nun wird vormittags eine Teestunde und nachmittags eine Vesper- oder Kaffeestunde eingelegt, weil der Herr Gemahl das so schön findet. Er plant jetzt für sie mit, wann wohin ein Spaziergang gemacht wird oder welche Veranstaltung sie gemeinsam aufsuchen. Wie fürsorglich! Sie traut sich um des lieben Friedens Willen nicht, gegen seine Planungen etwas einzuwenden und möchte ihm auch nicht vor den Kopf stossen. Sie fühlt sich in  ihrer momentanen Situation gar nicht wohl und vermisst die Freiheit der Selbstentscheidungen sehr. Als er noch zur Arbeit ging, hat sie viele Dinge auch ohne seine persönliche Unterstützung verantwortungsvoll und kompetent erledigt.

Eigene Freizeitbeschäftigungen für sich findet er nicht. Sein Beruf war sein Hobby und seitdem er zu Hause ist, hat er für sich selbst auch noch nichts Neues gefunden, womit er seine Zeit ein wenig abwechslungsreicher gestalten könnte. Dabei hat der Mann viele Fähigkeiten, die er auch anderen Mitmenschen zur Verfügung stellen könnte. Aber was er auch an Ideen vorgeschlagen bekommt, noch kann er sich für keine Sache entscheiden.

Ich befürchte fast, wenn er noch länger so an seiner Frau klebt, haben die beiden bald ein richtiges Problem. Es wird Zeit, dass er für sich selbst eine Beschäftigung findet, die ihm Spaß macht und seiner Frau wieder etwas mehr Freiraum lässt. Er hat einfach verpasst, sich rechtzeitig auf den Ruhestand vorzubereiten.

Neue Seiteneingangstür

Abgelegt unter: Alle Beiträge, Heim und Garten — Dora um 8:01 pm am Dienstag, Mai 15, 2007

Heute war es endlich so weit. Die neue Seiteneingangstür ist eingebaut worden. Die vorherige alte Holztür war total morsch und machte wirklich keinen guten Eindruck mehr. Als Tür konnte man das Teil eigentlich schon gar nicht mehr bezeichnen, nur die Glasscheibe hatte den Zahn der Zeit völlig unbeschadet überstanden. Also wurde es höchste Zeit, die alte Tür gegen eine neue auszutauschen. Beim Baumarkt haben wir eine passende neue Seiteneingangstür aus Kunststoff erstanden. Ich hoffe, dass sie mindestens so lange ihren Dienst tut, wie die alte Tür.

Bei der alten Holztür war der untere Teil durch Regen und andere Witterungseinflüsse so sehr angegriffen, dass viele kleine Tierchen, wie Kellerasseln, Schnecken, Spinnen und ganze Heerscharen von Ameisenvölkern lustig ein- und ausmarschieren konnten. Einige Insekten hatten sich bereits kleine gemütliche Wohnhöhlen in den morschen Brettern eingerichtet. Damit ist nun Schluß. Wer keine Miete zahlt, hat auch keinen freien Eintritt mehr in das Nebengelaß meines Wohnhauses. Die Chance, neue Unterkünfte in den Kunststoff zu bohren, ist äußerst gering. Außerdem gibt es für die lieben Kleinen ja genug Platz in meinem Garten.

Der Ausbau der alten und Einbau der neuen Tür haben sich viel unkomplizierter gestaltet, als ich mir vorgestellt hatte. Wie lautet das Motto eines bestimmten Baumarktes noch? “Man wächst mit jedem Projekt” oder so ähnlich. Und so war es auch. Ruck zuck war der alte Rahmen heraus, die neue Zarge eingeputzt und die Ränder mit der Außenmauer versiegelt. Heute Morgen um acht haben wir angefangen und am frühen Nachmittag war schon alles fertig und sauber wieder aufgeräumt. Dass es so schnell ging, hatte ich nicht erwartet. Das macht Mut zu weiteren Maßnahmen. Ich habe mir dafür auch schon etwas ausgedacht. Aber bis das so weit ist, muß ich erstmal ein wenig sammeln gehen oder sparen.

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